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Brief an Krebsliga Schweiz

Krebsliga Schweiz
Effingerstrasse 40
3001 Bern
SCHWEIZ

Wien, 30. Juni 2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 5. Mai habe ich Ihnen einen Brief geschickt, mit der Aufforderung, den Artikel über mein Krebsmittel Ukrain aus dem Internet zu nehmen. In Ihrer Antwort vom 10. Mai haben Sie sich bereit erklärt, Ihre Dokumentation zum Präparat Ukrain zu überprüfen. Bis jetzt ist nichts geschehen.
In dem auf Ihrer Webseite veröffentlichen Artikel zum Thema Ukrain äußern Sie Zweifel an vielen wissenschaftlichen Daten, welche in den bis jetzt mit Ukrain durchgeführten Forschungsarbeiten gesammelt wurden. Ihre Bedenken größtenteils basieren auf der Arbeit einer Gruppe, die von Ihnen als „unabhängig“ bezeichnet wird. Früher hat aber diese Gruppe eindeutig positive Ergebnisse über Ukrain publiziert – war sie damals „abhängig“ und von wem?
Berechtigte Zweifel sind ein wichtiger Faktor der gesellschaftlichen Entwicklung und dienen der Feststellung von richtigen (und wichtigen) Tatsachen. Seinerzeit habe ich auch Zweifel gehabt, ob es möglich ist, ein wirksames und gleichzeitig nichttoxisches Krebsmittel zu entwickeln.
Andererseits gehört zu den Zielen und Aufgaben der Schweizer Krebsliga die Unterstützung – auch finanzielle von Forschungsprojekten. Wenn Sie an der Wirksamkeit von Ukrain zweifeln, so könnten Sie doch die wichtigen Untersuchungen wiederholen. Das Präparat würde ich zu diesem Zweck kostenlos zur Verfügung stellen. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen – egal positive oder negative sollten dann veröffentlicht werden entsprechend der wissenschaftlichen Normen, damit jeder Wissenschaftler die Versuche wiederholen kann.
In der Schweiz erkranken jährlich mehr als 35 000 Menschen an Krebs und über 16 000 sterben daran. Krebs ist - nach Herz- Kreislauf-Krankheiten - die zweithäufigste Todesursache. (Diese Zahlen sind einer Publikation des Bundesamtes für Statistik, des Nationalen Instituts für Krebsepidemiologie und Registrierung und des Schweizerischen Kinderkrebsregisters entnommen worden, die im Februar 2011 publiziert wurde.)
Ohne Zweifel handelt Ihre Organisation im Interesse von Krebspatienten. Ich glaube, die Verwirklichung meines Vorschlags würde den krebskranken Menschen, viele von welchen bereits austherapiert sind, eine wichtige Hilfe schaffen.

Ich hoffe von Ihnen eine Antwort innerhalb 2 Wochen zu bekommen

und verbleibe

 

mit freundlichen Grüssen

 

Dr. Wassil Nowicky

 

P.S. Da es sich um eine Angelegenheit im öffentlichen Interesse handelt, werde ich mir erlauben, dieses Schreiben sowie auch die Vorkorrespondenz und Ihre geschätzte Antwort im Internet zu veröffentlichen.