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Brief an Bundesministerien für Justiz, Inneres und Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend

Dieser Brief wurde an folgende Ministerien gesandt:

Bundesministerin
Mag. Claudia Bandion-Ortner
Bundesministerium für Justiz
Museumstraße 7
1070 Wien

Bundesministerin
Dr. Maria Fekter
Bundesministerium für Inneres
Herrengasse 7
1014 Wien

Bundesminister
Dr. Reinhold Mitterlehner
c/o. Bundesministerium für
Wirtschaft, Familie und Jugend
Stubenring 1
1010 Wien

                                                                                                          Wien, 30.7.2009

Sehr geehrter Frau/Herr Bundesminister,

ich habe einen Komplex für die Krebstherapie ausgearbeitet, welcher aus zwei bereits zugelassenen Ausgangsstoffen, Thiotepa und Schöllkrautalkaloide, hergestellt ist. Sein Identitätsnachweis ist der gleiche wie der Identitätsnachweis von Thiotepa und Schöllkrautalkaloiden. Die Identifikationsmethoden sind in Pharmacopoea Austriaca VIII und im Deutschen Arzneibuch 6. Ausgabe beschrieben.

Durch in vitro und in vivo Studien wurde vom Wiener Krebsforschungsinstitut in der Borschkegasse 8, nachgewiesen, dass diese neue Substanz gegen Krebs wirksam und gleichzeitig mehr als 300mal weniger toxisch als die Ausgangsstoffe ist. Das hat mir das Recht gegeben, am 28. Juni 1976 bei der zuständigen Behörde nach der damals gültigen Gesetzlage Spezialitätenordnung 1947, § 8 Z. 2 und 3, den Antrag auf Zulassung für die Behandlung von austherapierten Patienten zu stellen.

Durch die klinische Anwendung erhielt man steigende Beweise für die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit des neuen Präparates. Mehrere Ärzte waren von diesen Ergebnissen beeindruckt und haben das Gesundheitsministerium um rasche Zulassung gebeten - siehe beiliegende „Fakten“, Kapitel „Klinische Anwendungen“ und „Ärzte erachten die Zulassung als äußerst wünschenswert und befürworten sie wärmstens“.
Statt die Zulassung zu erteilen, hat man mir ständig verschiedene Hindernisse in den Weg gelegt. Es liegt der Verdacht nahe, dass diese sich ständig mehrenden Beweise von einigen Beamten des Gesundheitswesens unbedingt gestoppt werden sollten. Sie finden dies in den beiliegenden „Fakten“, Kapitel „Verhinderungstaktik“ sowie im Buch „Krebsmittel Ukrain, Kriminalgeschichte einer Verhinderung“ von Dr. Eleonore Thun-Hohenstein, Molden Verlag, genau dokumentiert.

Diese ununterbrochene Verhinderung eines Krebsmittels entspricht nicht den Interessen der österreichischen Wirtschaft und schon gar nicht den Interessen der austherapierten Patienten. Im Laufe der vergangenen Jahre wurden viele Beamte ausgewechselt, aber die

Verhinderungstaktik blieb stets die gleiche. Man muss also annehmen, dass eine sehr mächtige Kraft dahinter steht und ich möchte Sie ersuchen, mir zu helfen, diese Kraft aufzudecken. Vielleicht könnte dazu die letzte Tat von Prof. DDr. Alexander Hönel von der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, Österreich, mithelfen:

Die Wirtschaftskammer Österreich, hat sich auf Grund einer Mitteilung von Dr. Hönel gezwungen gesehen, von mir Abstand zu nehmen, das heißt sie kann mich nicht mehr bei der Vermarktung meines Mittels unterstützen – siehe beiliegende Mitteilungen der WKO. Dies erbringt mir naturgemäß einen großen Schaden. Dr. Hönel hat in ein offenes Verfahren eingegriffen, mein Anwalt, von der Kanzlei Schönherr Rechtsanwälte bezeichnete diese Vorgänge als skandalös.

Im Laufe der Jahre habe ich oft Reisen mit den Herren Bundespräsidenten (zuerst Dr. Thomas Klestil, nunmehr Dr. Heinz Fischer) in Länder wie Indien, Mexiko, Brasilien, Türkei, Jordanien u. v. a. unternommen. Durch den Informationsaustausch während dieser Reisen wurde UKRAIN in vielen Ländern bekannt und so konnte das Leben zahlreicher Patienten gerettet werden.

Ausgerechnet als die Reise unter der Führung von Präsident der WKO Dr. Leitl in Anwesenheit von Bundespräsident Dr. Fischer in die Ukraine geplant war, wollte man die Werbung für das Mittel unterbinden. In Anbetracht der Tatsache, dass Ukrain in der Ukraine am 11.11.2008 das dritte Mal in der Folge die Zulassung erhalten hatte, ist diese Vorgangsweise besonders empörend.

Ich darf daher nochmals meine Bitte wiederholen,  mir bei der Feststellung behilflich zu sein und die auslösende Kraft, die hinter diesen ständigen Verhinderungen steht, zu entlarven.

Da die oben angeführten Umstände mittlerweile auch im öffentlichen Interesse liegen, werde ich mir erlauben, mein heutiges Schreiben sowie auch Ihre Antwort im Internet zu veröffentlichen, da die Bürger ein Recht auf diese Information haben.

 

Freundliche Grüße
Dr. Wassil Nowicky

Beilagen:
Fakten
Buch
Brief WKO 25.6.09
E-Mail WKO 1.7.09
E-Mail Anwalt 9.7.09

Die Originale finden Sie hier:
Brief an Bundesministerium für Justiz
Brief an Bundesministerium für Inneres
Brief an Bundesministerium für
Wirtschaft, Familie und Jugend

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2009-07-30-Bundesministerium-Inneres.pdf47.33 KB
2009-07-30-Bundesministerium-Justiz.pdf47.3 KB
2009-07-30-Bundesministerium-Wirtschaft.pdf47.55 KB
2009-07-30-Beilagen.pdf656.43 KB