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Brief an St. Anna Kinderspital

St. Anna Kinderspital
z.Hd. Herrn Univ. Prof. Dr. Helmut Gadner
Kinderspitalgasse 6
1090 Wien

Wien,  8. Juli 2010

Sehr geehrter Herr Professor,

Zufolge des vom St. Anna Kinderspital in den Medien veröffentlichten Spendenaufrufs möchte ich Ihnen zwei Möglichkeiten anbieten, wie auch ich Ihr Anliegen unterstützen könnte:  Entweder stelle ich Ihnen mein Antikrebsmittel UKRAIN für die Behandlung von 11 Kindern kostenlos zur Verfügung oder würden Sie  eine Geldspende bevorzugen.

Seit Jahrzehnten bin ich schon mit der Thematik Kinderkrebs befasst und mir ist das Trauma bewusst,  das ein solches Urteil nicht nur für die betreffenden Kinder, sondern auch insbesondere für deren Eltern bedeutet. Dies können Sie auch dem Vorwort „Ich möchte Leid lindern“ zum Buch „Krebsmittel Ukrain - Kriminalgeschichte einer Verhinderung“ geschrieben von Dr. Eleonore Thun-Hohenstein, Molden Verlag, entnehmen.

Schon vor etwa 30 Jahren wurde in Ihrem Krankenhaus der Therapieerfolg anlässlich der Behandlung eines an Ewing Sarkom (Lohninger et al) leidenden polnischen Mädchens mittels Röntgenaufnahmen dokumentiert. In Polen wurde die klassische Therapie (Bestrahlung und Chemotherapie) durchgeführt, was jedoch das Tumorwachstum nicht stoppen konnte. Aus diesem Grund kamen die Eltern mit dem Kind in Ihr Spital, in der Hoffnung, ein neues Therapieschema zu bekommen. Nach Untersuchungen und Durchsicht der Unterlagen haben Ihre Ärzte bedauert, dass sie auch keine andere Möglichkeit sehen, dem Kind zu helfen. Zufällig haben die Eltern von Ukrain erfahren und sich zu einer Behandlung mit dem Präparat entschlossen. Alle sechs Monate kam das Kind wieder in Ihr Krankenhaus zur Untersuchung, wo die Rückbildung des Tumors dokumentiert wurde. Überraschend war, dass sich sogar die von Krebszellen zerstörten Knochen regenerierten, was deutlich auf den in Ihrem Institut gemachten Aufnahmen zu sehen ist. Nicht nur in diesem Fall hat UKRAIN bei Ewing Sarkom geholfen, auch andere Ärzte berichteten über ihre Therapieerfolge mit UKRAIN (Aschhoff et al und Lanvers-Kaminsky et al).

Durch zahlreiche offene und randomisierte Studien wurde die Wirksamkeit von UKRAIN nachgewiesen und bestätigt (siehe Beilage „Wirksamkeit, Unbedenklichkeit und Qualität“). In Österreich dürfen laut § 8 (vormals § 12) AMG auch nicht zugelassene Arzneimittel angewandt werden, wenn deren Wirksamkeit, Unbedenklichkeit und Qualität bewiesen ist und der Erfolg der Behandlung mit einer zugelassenen und verfügbaren Arzneispezialität nach dem Stand der Wissenschaft nicht erzielt werden kann. Viele österreichische Ärzte haben auf Grund dieses Paragraphen das Präparat in ihrer Praxis eingesetzt und verzeichneten bei austherapierten Patienten großartige Erfolge. Es gibt Patienten, welche in einem hoffnungslosem Zustand waren und durch die UKRAIN Monotherapie heute noch – mehr als 20 Jahre – leben, wie z.B. der durch die Presse und Fernsehen öffentlich bekannte Fall der an metastasierendem Dickdarm-Adenokarzinom leidenden Frau Hedwig Jakob  (Beilage Publikation 28 und Film ICTV).  Die von den Ärzten gesammelten Therapieerfahrungen wurden dem österreichischen Gesundheitsministerium vorgelegt (Beilage Erfahrungsberichte).

Wie wirkungsvoll dieses Mittel bei Kindern eingesetzt werden kann, beweist die Tatsache, dass damit nicht nur an Krebs Erkrankten geholfen werden konnte,  sondern auch Kindern mit angeborenen Krankheiten, welche bis heute offiziell als nicht heilbar gelten. So wurde die 13-jährige Mariana Katic, die an tuberöser Sklerose litt (Nowicki et al) als hoffnungsloser Fall nach Hause geschickt und 1996 mit UKRAIN behandelt. Frau Katic ist jetzt 27 Jahre alt und hat einen gesunden Sohn zur Welt gebracht. Auch der dreijährige Stefan Dan, der an einer generalisierten Lymphangiomatose (Langer et al, Verhinderungstaktik und ihre Folgen) litt, wurde als austherapiert nach Hause entlassen. Dank UKRAIN konnte Stefan nunmehr seinen 18. Geburtstag feiern, wie Sie sich an Hand der beiliegenden Unterlagen überzeugen können. Ebenso konnte einem deutschen  Kind mit Diagnose Xeroderma pigmentosum (Aschhoff et al), dessen Geschichte von den Medien der Öffentlichkeit bekannt gemacht wurde,  mit UKRAIN geholfen werden. Vor dem Beginn der Therapie mit Ukrain wurden bei ihm mehr als 50 Hautoperationen durchgeführt. Jetzt hat er Führerschein bekommen und fährt Auto.

Von allergrößter Bedeutung ist die Tatsache, dass UKRAIN gegen Krebs wirksam ist, zerstört nur Krebszellen (siehe Publikationen Roublevskaya et al, Gagliano et al, Mendoza et al), aber keine gesunde Zellen, weshalb das Mittel nebenwirkungsarm ist und daher keine zusätzlich Belastung für die Kinder darstellt.

Gerne erwarte ich Ihre geschätzte Antwort, die ich ebenso wie mein heutiges Schreiben im Internet veröffentlichen werde, da es sich um eine Angelegenheit im öffentlichen Interesse handelt.

 

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Wassil Nowicky

 

Beilagen

Beilage 1 –   Buch
Beilage 2 –   Publikation 28
Beilage 3 –   Publikation 115
Beilage 4 –   Publikation 243
Beilage 5 –   Wirksamkeit, Unbedenklichkeit und Qualität
Beilage 6 –   Film ICTV
Beilage 7 –   Erfahrungsberichte von Ärzten
Beilage 8 –   Publikation 210
Beilage 9 –   Publikation 211
Beilage 10 – Verhinderungstaktik und ihre Folgen

Beilage 11 – Publikation 212
Beilage 12 -  Publikation Roublevskaya
Beilage 13 -  Publikation Gagliano
Beilage 14 -  Publikation Mendoza

AnhangGröße
2010-07-08 Brief an St. Anna Kinderspital.pdf80.97 KB

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