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Brief an St. Anna Kinderspital

St. Anna Kinderspital
z. H. Herrn
Prof. Dr. Georg Mann
Kinderspitalgasse 6
1090 Wien

Wien,  18. November 2010

Sehr geehrter Herr Professor,

als Antwort auf Ihren Medienaufruf, den krebskranken Kindern zu helfen, habe ich am 8. Juli d. J. an St. Anna Kinderspital einen Brief mit zwei Angeboten gesandt. Da ich von Ihnen keine Antwort erhielt, erlaubte ich mir, Ihnen dieses Schreiben am 6. Oktober nochmals zugehen zu lassen, dessen Zustellung an Sie am 7. Oktober erfolgte.

Trotz Erinnerung unsererseits am 4. November blieb ich weiterhin bis heute ohne Antwort, weshalb ich Sie nochmals fragen möchte, ob es Ihnen lieber wäre, für die Behandlung von 11 Kindern das Antikrebsmittel Ukrain kostenlos zur Verfügung zu erhalten oder ob Sie eine Geldspende bevorzugen würden.

Seit Jahrzehnten bin ich mit der Thematik Kinderkrebs befasst und mir ist das Trauma bewusst, das eine solche Diagnose nicht nur für die betreffenden Kinder, sondern auch insbesondere für deren Eltern bedeutet. Dies können Sie auch dem Vorwort „Ich möchte Leid lindern“ zum Buch „Krebsmittel Ukrain - Kriminalgeschichte einer Verhinderung“ von Dr. Eleonore Thun-Hohenstein, Molden Verlag, Wien (Beilage 1), entnehmen.

Mit dem Medikament Ukrain konnte bereits vielen Kindern geholfen werden (Beilage 2). Auch in Ihrem Hause wurde bei einem an Ewing Sarkom erkrankten Mädchen Tumorrückbildung während der Therapie mit Ukrain röntgenologisch dokumentiert.

Ein 9-jähriges Mädchen aus Polen mit Ewing Sarkom bekam zu Hause Chemotherapie und Bestrahlung, das Tumorwachstum konnte aber leider nicht aufgehalten werden. Das Mädchen wurde als austherapiert erklärt und mit hoffnungslosen Aussichten nach Hause geschickt. Die Eltern fuhren mit dem Kind nach Wien ins St. Anna Kinderspital, weil sie sich erhofften, hier eine bessere ärztliche Behandlung zu bekommen.

Die Ärzte führten neue Untersuchungen durch und mussten feststellen, dass auch sie nicht helfen konnten. Das komplette Repertoire der Schulmedizin war in Polen bereits aufgebraucht, trotzdem setzte sich das Tumorwachstum weiter fort. Zu diesem Zeitpunkt hörten die Eltern zufällig über Ukrain und kontaktierten mich. Im Jänner 1984 wurde die Behandlung mit Ukrain gestartet (Beilage 3).

Nach einer 6-monatigen Therapie mit Ukrain wurde das Mädchen im St. Anna Kinderspital erneut untersucht und zum großen Erstaunen der Ärzte war nicht nur das Tumorwachstum gestoppt - der Tumor war kleiner geworden. Alle 6 Monate während der Therapie mit Ukrain ist das Mädchen nach Wien gekommen, und in Ihrem Spital wurden Röntgenaufnahmen gemacht. In der Publikation werden einige dieser Aufnahmen abgebildet, welche den Verlauf der Remission deutlich veranschaulichen. Die Behandlung mit Ukrain bewirkte schließlich nicht nur eine volle Remission, sondern die Regeneration des beschädigten Knochens, wie es auf dem Röntgenbild vom 31. Oktober 1990 zu sehen ist.

In Deutschland hat Dr. Burkhard Aschhoff sieben an Ewing Sarkom erkrankte Kinder mit Ukrain behandelt, die Ergebnisse sind im o.g. Artikel kurz dargestellt. Über eine Patientin hat er in einer gesonderten Publikation ausführlich berichtet. Auch hier wurde mit Ukrain eine volle Remission erreicht. Die damalige 10-jährige Patientin lebt bis heute und ist 20 Jahre alt (Beilage 4).

Ukrain wurde auch bei Astrozytom bei einem 8-jährigen Mädchen mit Erfolg angewendet (Beilage 5).

Wie wirkungsvoll dieses Mittel bei Kindern eingesetzt werden kann, beweist die Tatsache, dass damit nicht nur an Krebs Erkrankten geholfen werden konnte, sondern auch Kindern mit angeborenen Krankheiten, welche bis heute offiziell als nicht heilbar gelten. So wurde die 13-jährige Marianna Katic, die an tuberöser Sklerose litt (Beilage 6) als hoffnungsloser Fall nach Hause geschickt und 1996 mit UKRAIN behandelt. Frau Katic ist jetzt 27 Jahre alt und hat einen gesunden Sohn zur Welt gebracht. Auch der dreijährige Stefan Dan, der an einer generalisierten Lymphangiomatose litt (Beilage 7), wurde von Ihrer Klinik als austherapiert nach Hause entlassen. Dank UKRAIN konnte Stefan nunmehr seinen 18. Geburtstag feiern, wie Sie sich an Hand der beiliegenden Unterlagen überzeugen können (Beilage 8). Ebenso konnte zwei Kindern mit Diagnose Xeroderma pigmentosum mit UKRAIN geholfen werden (Beilage 9, Beilage 10). Vor dem Beginn der Therapie mit Ukrain wurden beim Patienten D.B. mehr als 50 Hautoperationen durchgeführt. Jetzt hat er Führerschein bekommen und fährt Auto (Beilage 11).

Bei dem zweiten Patienten S.S., geboren 1996, wurde im Alter von 10 Monaten Xeroderma pigmentosum diagnostiziert. Bis zum Alter von 3 Jahren hat sich die Zahl von Xeroderma-Läsionen deutlich vergrößert. Im Mai 2002 wurde Hautkrebs (Plattenepithelkarzinom) im Nasenbereich diagnostiziert, T4NXM0. Die Diagnose wurde histologisch verifiziert. Im Zeitraum Mai-Juli 2002 wurden 3 Chemotherapie-Zyklen (Cyclophosphamid, Vinkristin, Vinblastin) durchgeführt. Die Behandlung war erfolglos, die Tumore sind gewachsen. Bei der Untersuchung im April 2004 wurde malignes Melanom im Nasenbereich mit der Invasion in die Knorpelstrukturen und Deformation der Nase, Größe 3x3 cm, diagnostiziert. Am 20. Mai wurde die Therapie mit Ukrain eingeleitet, 5 mg intravenös zweimal pro Woche, bis zur Gesamtdosis 85 mg. Ein Monat nach der letzten Ukrain-Injektion ist eine volle Tumorregression mit Bindegeweberestitution ohne chirurgischen Eingriff zu verzeichnen. Die Situation mit Xeroderma-Läsionen hat sich überall am Körper verbessert.

Von allergrößter Bedeutung ist die Tatsache, dass UKRAIN gegen Krebs wirksam ist, zerstört nur Krebszellen, aber keine gesunde Zellen (Beilage 12, Beilage 13, Beilage 14), weshalb das Mittel nebenwirkungsarm ist und daher keine zusätzliche Belastung für die Kinder darstellt.

Wie Doz. Dr. Leo Kager in einem Interview bemerkte, erkrankt eines von 500 Kindern bis zum 15. Lebensjahr an Krebs, in ganz Österreich treten jährlich etwa 180 bis 200 Neuerkrankungen auf.

Aus den Medien habe ich erfahren, dass renommierte österreichische Krebsforscher, wie Prof. Zielinsky (AKH), Prof. Miksche (Krebsforschungsinstitut in der Borschkegasse 8a, wo ich als Student gearbeitet und mein nebenwirkungsarmes Medikament entwickelt habe) auch an der Entwicklung eines wirksamen und gleichzeitig nebenwirkungsarmen Krebsmittels arbeiten. Es ist äußerst wichtig, ein solches Medikament im Arsenal der Krebstherapie zu haben. Leider haben wir bis jetzt von keinem bahnbrechenden Erfolg Wiener Forscher gehört. Die Zeit vergeht, die Patienten können nicht warten, besonders wenn es um Kinder geht. Wäre es nicht sinnvoll, den Patienten den Zugang zu einem wirkungsvollen und sicheren Präparat wie Ukrain zu gewähren?

Zufolge des vom St. Anna Kinderspital in den Medien veröffentlichten Spendenaufrufs verstehe ich natürlich, wie wichtig es ist, den krebskranken Kindern zu helfen. Ich habe Ihnen viele Fälle vorgestellt, wo Kinder erfolgreich mit Ukrain behandelt worden sind. Zwei davon wurden in Ihrem Spital dokumentiert. Das ist ein deutlicher Beweis, dass das Präparat Ukrain bei Kindern zweifellos eine große Hilfe leisten kann.

Ich hoffe, ich habe Ihnen geholfen, eine richtige Wahl bei meinem Angebot zu treffen.

Da die Öffentlichkeit ein Recht hat, darüber informiert zu werden, erlaube ich mir, meinen heutigen Brief sowie Ihre geschätzte Antwort im Internet zu veröffentlichen.

 

Freundliche Grüße

Dr. Wassil Nowicky

 

Beilagen laut Liste

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2009-11-18-kinderspital.pdf210.98 KB

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