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Auf Kommentar antworten

Brief an St. Anna Kinderspital

St. Anna Kinderspital
z. H. Herrn
Prof. Dr. Georg Mann
Kinderspitalgasse 6
1090 Wien

Wien, am 10. Februar 2011

Sehr geehrter Herr Professor,

Beginnend vom 29. Mai 2009 habe ich Ihrer Klinik als Antwort auf Ihren Spendenaufruf meine zwei Angebote unterbreitet: Geldspende oder das Präparat Ukrain kostenlos für elf austherapierte Kinder. Dieses Angebot habe ich dann noch siebenmal wiederholt. Unverständlicherweise sind alle Briefe bis heute unbeantwortet geblieben.

Nach österreichischem Arzneimittelgesetz, §8, darf ein Arzt auch ein nichtzugelassenes Präparat verschreiben, wenn entsprechende Bedingungen erfüllt sind:
„§ 8. (1) Arzneispezialitäten bedürfen keiner Zulassung, wenn
… 2. ein zur selbständigen Berufsausübung im Inland berechtigter Arzt, Zahnarzt oder Tierarzt bescheinigt, dass die Arzneispezialität zur Abwehr einer Lebensbedrohung oder schweren gesundheitlichen Schädigung dringend benötigt wird und dieser Erfolg mit einer zugelassenen und verfügbaren Arzneispezialität nach dem Stand der Wissenschaft voraussichtlich nicht erzielt werden kann…“

Ich kann nicht gleichgültig bleiben, da ich als Vater auch mit der Diagnose Krebs bei meinem Kind konfrontiert war. Dank dem Präparat Ukrain lebt meine Tochter schon 19 Jahre.

Mir ist bewusst, wie wichtig dieses Präparat für die krebskranken Kinder ist. Daher sehe ich es als meine Pflicht an, alles zu unternehmen, damit dieses Arzneimittel auch anderen Patienten, insbesondere austherapierten Kindern, so schnell wie möglich zugänglich gemacht wird.

Veröffentlichungen in der Fachliteratur beweisen die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Ukrain (Beilage 1) und damit auch, dass die festgestellten Remissionen keine Zufälle darstellen. Einige Beispiele seien hier angeführt:

Von 203 austherapierten Patienten, welche im Rahmen einer kontrollierten Studie in Deutschland behandelt wurden, waren 14 Kinder. Bei 8 von ihnen (57%) konnte dank Ukrain

eine volle Remission erreicht werden. 7 von diesen 14 austherapierten Kindern hatten Ewing Sarkom, bei vier von ihnen (mehr als 50%) hat man durch die Ukrain Therapie volle Remission erreicht, bei drei Kindern konnte eine Teilremission festgestellt werden (Beilage 2, 161).

Über eine Patientin hat Dr. Burkhard Aschhoff in einer gesonderten Publikation ausführlich berichtet (Beilage 3, 115). Auch hier wurde mit Ukrain eine volle Remission erreicht. Die damalige 10-jährige Patientin lebt bis heute und ist 21 Jahre alt.
Von 5 Neuroblastompatienten in dieser Studie wurde in drei Fällen volle Remission und bei einem Teilremission erreicht. Nur in einem Fall wurde keine Wirkung beobachtet.

Derartige Erfolge sollten eigentlich den Anlass geben, bei Kindern mit Ewing-Sarkomen und Neuroblastomen gleich nach der Diagnosestellung mit der Ukrain-Behandlung zu beginnen, statt sofort Chemotherapie anzuwenden, welche bekanntlich sehr toxisch und kanzerogen ist und starke Nebenwirkungen hat (Beilage 4, Fachinfo Taxol). Dabei sollte man darüber nachdenken, dass der therapeutische Index der konventionellen Zytostatika 1,4-1,8 ist, was mit erheblichen Gefahren bei Überdosierung verbunden ist, und der TI von Ukrain 1250 ist, und somit gibt es so gut wie keine Gefahr bei Überdosierung (Beilage 5, 26).

Ukrain wurde auch bei einem 8-jährigen Mädchen mit Astrozytom mit Erfolg angewendet (Beilage 6, 102).
Wie wirkungsvoll dieses Mittel bei Kindern eingesetzt werden kann, beweist die Tatsache, dass damit nicht nur an Krebs Erkrankten geholfen werden konnte, sondern auch Kindern mit angeborenen Krankheiten, welche bis heute offiziell als nicht heilbar gelten. Darüber haben wir ausführlich im früheren Brief vom 16. Jänner berichtet.
So wurde die 13-jährige Marianna Katic, die an tuberöser Sklerose litt und als austherapierter hoffnungsloser Fall von Spitalsärzten nach Hause geschickt, seit 1996 mit UKRAIN behandelt (Beilage 7, 210). Frau Katic ist jetzt 27 Jahre alt und hat einen gesunden Sohn zur Welt gebracht. Auch der dreijährige Stefan Dan, der an einer generalisierten Lymphangiomatose leidet, und wessen Leidensgeschichte aus den Medien gut bekannt ist, wurde von Ihrer Klinik als austherapiert nach Hause entlassen. Dank UKRAIN konnte Stefan nunmehr seinen 18. Geburtstag feiern (Beilage 8, 211).
Ebenso konnte zwei Kindern mit Diagnose Xeroderma pigmentosum (auch als „Mondscheinkinder“ bekannt, da sie das Tageslicht nicht ertragen)  mit UKRAIN wesentlich geholfen werden, wie es in meinem Brief vom 16. Jänner bereits beschrieben wurde (Beilage 9, 212, Beilage 10).
Wahrscheinlich ist hier die Wirkung von Ukrain auf seine immunmodulierenden Eigenschaften zurückzuführen. Es ist anzunehmen, dass dieses Präparat die möglichen Störungen des noch nicht ausgereiften Immunsystems korrigiert und so zur Verbesserung des Zustands der Patienten beiträgt.
In der Studie des Instituts für klinische Immunologie und Allergologie der O. Bohomolets Nationalen medizinischen Universität (Kiew, Ukraine) bekamen 38 Kinder mit rezidivierenden Lungenerkrankungen im Alter von 3 bis 14 Jahren das Präparat Ukrain in der Gesamtdosis 35 mg. Die Studie wurde vom Staatlichen Komitee für Pharmakologie des Gesundheitsministeriums der Ukraine und von der lokalen Ethikkommission genehmigt. Der Allgemeinzustand von Patienten hat sich deutlich verbessert. Die Studienergebnisse haben eine günstige immunmodulierende Wirkung von Ukrain demonstriert: die Zahl der Immunglobuline G, die phagozytäre Aktivität der neutrophilen Leukozyten sowie die Helfer/Suppressor-Ratio sind gestiegen (Beilage 11, 202).

Am selben Institut wurde eine weitere Studie mit 40 Kindern im Alter von 7-18 Jahren mit rezidivierenden Atemwegerkrankungen durchgeführt, welche Ukrain in Gesamtdosis 20 mg bekamen. Die Therapie hat die Parameter der äußeren Atmung signifikant verbessert und das Immunsystem durch den Einfluss auf die CD4-Zellen moduliert (Beilage 12).

Ich weiß, sehr geehrter Herr Professor, wie beschäftigt Sie sind und wie wenig Zeit Sie haben. Das Leben von Kindern hat aber die höchste Priorität, und Sie werden meine Aufdringlichkeit verzeihen. Die Anwendung von Ukrain ist völlig unbedenklich, da – ich wiederhole - der therapeutische Index bei 1250 liegt, und auch rechtlich aufgrund §8 (früher §12) AMG gesichert.

Viele Ärzte haben über ihre positive Erfahrungen in der Behandlung der Krebspatienten mit Ukrain im Buch „Alternative Medicine Definitive Guide to Cancer“ (Future Medicine Publishing, Tiburon, California, USA, 1997) auf den Seiten 27, 29, 30-33, 42, 81, 450, 873-874 berichtet (Beilage 13). Ich erlaube mir hier als Beispiel den weltberühmten New Yorker Arzt Dr. Robert Atkins zu zitieren „Like chemotherapy, it kills cancer cells very well but, unlike chemotherapy, it spares normal, healthy tissue. If the medical community were willing to give it a try, ukrain could replace chemotherapy in treatment almost all cancers.“ (Seite 31, Abs. 1).

Die Zulassung für Ukrain in der Ukraine wurde zum ersten Mal vor 12 Jahren erteilt und bereits zweimal verlängert, ohne dabei eine einzige negative Meldung bekannt wurde. Ukrain genießt den Orphan Drug Status in den USA und in Australien. Auch in anderen Ländern ist Ukrain zugelassen, aber rechtswidrig bis heute nicht in seinem Ursprungsland Österreich.

Der Wirksamkeit, Unbedenklichkeit und Qualität von Ukrain sind mehr als 260 Publikationen und 280 Kongresspräsentationen gewidmet. Es ist das erste und einzige Krebsmittel, welches selektiv nur Krebszellen angreift und die gesunden unbeschädigt lässt. Ein solches Präparat zu entwickeln war immer schon der größte Wunsch aller Wissenschafter und Krebsforscher (Link Präsentation auf ICACT 2011). Somit bestehen keine Hindernisse - weder ethische noch rechtliche – für seine Anwendung bei austherapierten Kindern.

Angesichts der hier dargestellten Tatsachen ist es völlig unverständlich, warum Ukrain In Österreich weiter ignoriert wird. Seit 2009 sind etwa 40 austherapierte Kinder, welche durch zugelassene Arzneimittel nicht gerettet werden konnten, gestorben. Der Tod eines Kindes ist die größte Tragödie für jede Familie, genauso wie die Rettung eines Kindes – die größte Freude. Es ist mir unverständlich, warum Familien einer lebensrettenden Chance beraubt werden. Ukrain ist nicht irgendein unbekanntes undurchschaubares Mittel, sondern eine gut wissenschaftlich untersuchte und in der Fachliteratur ausführlich beschriebene Arzneispezialität, welcher allein in PubMed mehr als 170 Publikationen gewidmet sind.

Diesen Brief, sehr geehrter Herr Professor, übersenden wir Ihnen mit EMS Expresspost. Sie werden ihn am 11. Februar erhalten und ich bitte Sie, diesmal meinen Appeal nicht zu ignorieren, wie es mit meinen früheren Briefen geschehen ist, z. B. mit den Briefen von 16. Dezember (erhalten am 17. Dezember), 13. Jänner (erhalten am 14. Jänner) oder 27. Jänner (erhalten am 31. Jänner). Ich verstehe, wie wichtig Ihre Forschungen sind und wie aktuell das Problem der onkologischen Erkrankungen bei Kindern ist. Ihr Spendenaufruf, welcher regelmäßig in den Medien veröffentlicht wird, sagt vieles darüber. Ich will aber Ihre Aufmerksamkeit darauf richten, dass ein hochwirksames und sicheres Mittel für die Krebstherapie bereits vorhanden ist. Eine Verzögerung der Anwendung dieses Präparates kann nicht mehr rechtfertigt werden. Man kann nicht mehr verschweigen, dass es ein Krebsmittel mit der nachgewiesenen selektiven Wirkung gegen die Krebszellen gibt und die Anwendung gesetzlich gedeckt ist.
Dem Vorwort zum Buch „Krebsmittel Ukrain: Kriminalgeschichte einer Verhinderung“ von Dr. E. Thun-Hohenstein (Beilage 14) können Sie entnehmen, zu welchen verheerenden Folgen der Verzicht auf die Anwendung von Ukrain führen kann.

Ich würde sehr dankbar für Ihre Entscheidung sein, sehr geehrter Herr Professor: eine Geldspende oder das Präparat Ukrain für 11 austherapierte Kinder kostenlos zur Verfügung zu bekommen. Sollten Sie trotzdem eine Geldspende bevorzugen, teilen Sie mir bitte das mit, ich werde eine Überweisung auf das Spendenkonto betätigen.

Da die Öffentlichkeit ein Recht hat, darüber informiert zu werden, erlaube ich mir, auch meinen heutigen Brief sowie endlich Ihre geschätzte Antwort im Internet zu veröffentlichen.

 

Mit freundlichen Grüssen,

 

Dr. W. Nowicky

 

Beilagen - 14

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