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Leserrezensionen:

Sehr geehrter Herr Dipl. Ing. DDr. Nowicky,

wir haben uns anläßlich des Staatsbesuches von Herrn Bundespräsident Dr Heinz Fischer in der Türkei kennengelernt. Im Trubel dieser Reise hatten wir die Gelegenheit vor unserer Abreise aus Kayseri in der Hotelhalle fast eine Stunde zu sprechen. Sie haben mir zum Abschluß Ihr Buch "Krebsmittel Ukrain" mit einer handschriftlichen Widmung überlassen. In diesem Zusammenhang haben Sie die Bitte geäußert, dass ich Ihnen nach erfolgter Lektüre meine persönliche Meinung zu dieser "Kriminalgeschichte einer Verhinderung" schreibe.

Dieser Bitte komme ich sehr gerne nach.

Ich möchte vorausschicken, dass ich das Buch an einem wunderschönen heißen und sonnigen Nachmittag in Budapest begonnen habe zu lesen. Als ich es zu Ende gelesen hatte, brach bereits die Nacht herein - doch ich konnte das Buch nicht zur Seite legen ! Die Geschichte hatte mich einerseits fasziniert, andererseits verärgert. Faszinierend ist der Werdegang eines Menschen, der allen Hindernissen zum Trotz, an seiner Überzeugung festhält. Im wahrsten Sinne des Wortes konnte Sie weder Tod noch Teufel stoppen. Und wenn ich das Buch richtig gelesen habe, dann tritt der Teufel wirklich in den verschiedensten Masken auf!

Hr Dr Nowicky, ich bin ein bekennender Österreich-Fan und ich liebe dieses Land - mit allen seinen Stärken und Schwächen. Und ich weiß, dass Österreich mehr Stärken als Schwächen bietet. Dass Sie dieses Land, das eigentlich Ihre Rettung ist, dann auf eine so unbesiegbare Weise enttäuscht hat, verärgert mich sehr. In Österreich konnten und können sich so viele wunderbare Persönlichkeiten entwickeln, leider wurden ebenso eine Vielzahl an Menschen verkannt, verachtet und verspottet.

Ich kann Ihnen nicht raten, was Sie noch alles unternehmen können, denn Sie haben Ihre Entscheidung getroffen eine neue Heimat zu suchen. Ich kann Ihnen nur sagen, dass ich es zutiefst bedauere, dass es Personen und Systeme in Österreich gibt, die am Rande der Legalität und weit jenseits jeglicher Vernunft und Logik bedeutende Verbesserungen und Entwicklungen unterbinden. Jedoch kann ich Ihnen anbieten, im Rahmen meiner sehr bescheidenen Möglichkeiten, die Idee von Ukrain und die Möglichkeiten dieses Heilmittels in meinem Bekannten-, Freundes- und Kollegenkreis zu kommunizieren und Ihnen allfällige Reaktionen mitzuteilen.

Vor einigen Tagen habe ich ein weiteres Exemplar des Buches per Post erhalten, das Sie mir freundlicherweise in Erinnerung an die Türkeireise übersandt haben. Ich werde es gerne nach Gutdünken verteilen oder - wenn Sie wünschen - auch retournieren.

Hr Dr Nowicky, ich wünsche Ihnen mehr Anerkennung Ihrer Arbeit und hoffe, dass Sie Österreich dennoch in guter Erinnerung behalten.

Mit tiefster Hochachtung und freundlichen Grüßen

Martin Woletz