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Leserbriefe zum Artikel „Falsche Hoffnungen“ im Spiegel Nr. 39 vom 22.9.08

Diese Artikel hat große Empörung unter den Lesern hervorgerufen. Einige Leserbriefe zum Artikel „Falsche Hoffnungen“ im Spiegel Nr. 39 vom 22.9.08 veröffentlichen wir hier:

Brief von Drfin. Dr. Nikolaus Seiwald

Sehr geehrte Redaktion,

Sehr geehrter Herr Udo Ludwig,

ihren Artikel habe ich mit Interesse gelesen aber auch mit Erstaunen. Ich war selbst Krebspatient und habe mit konventioneller Methode (Chemotherapie und Bestrahlung) meinen Tumor und dazugehörigen Metastasen erfolgreich behandelt.

Zur Unterstützung nahm ich 2 Jahre später 2x eine UKRAIN-Kur, die meine Werte, Tumormaker etc., entscheidend verbessert haben. Zu dem fühlte ich mich bei der Behandlung mit UKRAIN wesentlich besser, fitter und bemerkte überhaupt keine Nebenwirkungen.

Vor vielen in meiner Umgebung hörte ich jedoch äußerste Erfolge mit der UKRAIN-Behandlung. Aber eines möchte ich unbedingt erwähnen, warum nicht die Europäischen bzw. Nationalen Behörden das Medikament UKRAIN nach heutigem Standard in einer klinischen Studie überprüfen lassen und erst dann qualifizierte Kommentare öffentlich abgeben. Warum haben nationale oder europäische Gesundheitsbehörden nicht versucht, dieses Mittel genauer zu untersuchen und ihr den gleichen klinischen Status zuteil zu werden wie anderen Medikamenten.

Dr. Nowicky, so höre ich, kann sich diese Studien mit Eigenmitteln nicht finanzieren. Es wäre sicherlich vorteilhaft, wenn Sie auch in diese Richtung Ihre Berichterstattung erweitern könnten.

Mit freundlichen Grüßen,

Dkfm. Dr. Nikolaus Seitwald

 

Brief von Frau Christina Hammerschmied

Der Spiegel 39/2008, Medizin „Falsche Hoffnung“

Sehr geehrte Redaktion,

sehr geehrter Herr Udo Ludwig!

Mit großem Erstaunen habe ich den Artikel über „Ukrain bzw. Herrn Dr. Nowicky“ gelesen. Warum diese negativen Zeilen? Vor 25 Jahren hatte ich Brustkrebs, man wollte mir beide Brüste abnehmen, sagte mir, machen Sie Ihr Testament, wenn Sie etwas zu vererben haben, es gibt keine Hilfe mehr. Vom 24.2.1983 bis September 1983 wurde ich ausschließlich mit „Ukrain“ behandelt und geheilt. Ich bin ja nicht die einzig geheilte Patientin. Sehr freuen würde es mich, wenn Sie mit diesen Leuten reden, die anderen Gesundheit gönnen und nicht mit Leuten, die etwas unter das Volk bringen, wovon sie keine Ahnung haben.

Setzen Sie sich dafür ein, dass weiter geforscht wird a la Ukrain Dr. Nowicky, damit die Leute nicht so elend zugrunde gehen wie durch die Chemotherapie. Überlegen Sie, wie schmerzlich es ist, Menschen, die einem etwas bedeuten, leiden zu sehen – ohne Hilfe – die ja durch „Ukrain“ da ist, nur nicht verwendet werden darf, weil es problemlos hilft und heilt.

Ich habe kein Studium, keinen Titel, bin eine einfache Frau, aber dank Dr. Nowicky und „Ukrain“ gesund geworden.

Ich ersuche Sie, auch im Namen meiner Kinder und Enkelkinder um Veröffentlichung meiner Zeilen!

Mit freundlichen Grüßen

Christina Hammerschmied  

 

Brief von Mag. Dr. Helmut Jakob

Betrifft: Der Spiegel 39/2008 vom 22 September 2008, Medizin, „Falsche Hoffnungen"

Sehr geehrter Herr Udo Ludwig!

Mit großem Interesse zu Beginn und anschließender Verwunderung habe ich Ihren Artikel, der mir inden letzten Tagen zufällig in die Hände gefallen ist, gelesen. In der Folge kam jedoch bei mir ein gewisses Gefühl der Mißachtung des menschlichen Lebens durch die derzeit vorhandene und über alles herrschende, formalisierte Schulmedizin hoch Sie werden nun fragen warum?

Ich weiß nicht, ob Ihnen ein „Gott im weißen Kittel" im Zuge einer offensichtlich kleinen Erkrankung (Schüttelfrost) einer ihnen besonders nahe stehenden Person, leise und still, in aller Förmlichkeit lapidar mitteilte, dass nachdem eine unterwartete größere Operation durchgeführt worden war, die in keinster Weise geplant war, dass diese Person maximal noch kurze Zeit zu leben habe, da ein kindskopfgroßer Dickdarmtumor entfernt worden war und das Vorhandensein von Metastasen im ganzen Körper attestiert wurde, und banal festgestellt wurde: „Man könne mit der Schulmedizin vorab nichts mehr unternehmen, und genießen Sie die Tage die ihnen gemeinsam noch bleiben!" (Der diesbezügliche medizinische Befund ist vorhanden und kann jederzeit bei Interesse in Kopie nachgereicht werden.)

In der Folge kam die betreffende Person, wie es nach größeren Operationen üblich ist, für ein Monat auf Kur, ohne dass jedoch vorab weitere schulmedizinische Maßnahmen geplant noch in Aussicht gestellt worden waren Lediglich ein Termin für eine Nachuntersuchung, ob die Operationsnarbe gut verheilt wäre und die Patientin wieder zu Kräften gekommen wäre, wurde vereinbart Vermutlich sollte in der Folge die weitere Ausbreitung der Metastasen kontrolliert werden - Menschen sind doch kein Versuchskaninchen - Zur Verwunderung der Schulmediziner konnten jedoch bei dieser Nachuntersuchung keine weiteren Metastasen mehr gefunden werden ! - Gibt es Wunder?

Dies zuvor geschilderte spielte sich in etwa vor 20 Jahren ab.

Mit Glück und Freude darf ich Ihnen mitteilten, dass diese von einer aussichtslos erscheinenden medizinischen Diagnose betroffene Person sich noch heute bester Gesundheit erfreut und nach wie vor keine Metastasen oder andere Probleme zur Verwunderung der Schulmediziner aufgetreten sind. Es handelt sich dabei um meine Mutter die innerhalb des von der Schulmedizin vorhandenen offenen Behandlungsfensters mit dem von Ihnen als suspekt bezeichneten Produktes erfolgreich behandelt worden ist. Auch sind meiner Familie einige andere von der Schulmedizin „austherapierte" Personen bekannt, die sich auch noch heute bester Gesundheit erfreuen.

Es müsste jedoch das Ziel jeder logisch-ethisch orientierten modernen Industriegesellschaft sein, die Gesundheit und das Leben seiner Bevölkerung zu achten, zu erhalten und letztendlich auch zu fördern Dies auch unter ökonomischen Aspekten gesehen. - Wir unterstützen zwar derzeit wegen der so genannten Weltwirtschaftskrise massiv Weltkonzerne mit enormen finanziellen Mitteln aus öffentlicher Hand (Steuergelder die von einfachen Bürgern aufgebracht werden), vergessen aber dass dahinter auch Menschen stehen Ohne diese Menschen wären diese Konzerne ebenfalls nicht mehr lebensfähig Was ist ein Konzern ohne Akteure wert - Diesbezüglich wäre es die Aufgabe einer modernen, christlich orientierten, westlichen Welt, ja sogar der gesamten Welt unabhängig von religiösen und/oder politischen Anschauungen, Entwicklungen zu fördern, die wegen der derzeit vorherrschenden formalen Erfordernisse, alleine von privater Seite nicht durchgeführt werden können.

Die Achtung des menschlichen Lebens müßte gemäß den Aussagen des hypokratsichen Eides, den ein jeder Arzt abzulegen hat, als höchstes Gut geachtet werden Die Achtung und Erhaltung des menschlichen Lebens sollte auch über jedes formale Denken und Handeln in Hinblick auf die Entwicklung neuer Medikamente gestellt werden Bei jeder noch so kleinen Operation muss der Patient ohnehin einen Revers unterschreiben, in dem auf die möglichen Gefahren des geplanten Eingriffes explizit hingewiesen wird - Also welche Verantwortung trägt letztendlich der behandelnde Arzt, wenn der Patient ohnehin für jedes Handeln des Arztes formal zustimmen und selbst Verantwortung über seine getroffene Entscheidung übernehmen muss. Diesbezüglich wäre auch die bisher bestehende Art der Ausbildung der Ärzte kritisch zu überdenken Des weiteren ist in dieser Vorgangsweise in weitesten Sinn ein Freibrief für den Schulmediziner zu sehen, der ihm von fast jeglicher Verantwortung für das eventuelle weitere Leben des Patienten entbindet Somit kann ungehindert am Werkstück „Mensch" mit alt hergebrachten Methoden, die ebenfalls nicht immer einen Erfolg garantieren können, herumgearbeitet werden Bedeutend ist dabei insbesondere die Frage der Garantie in Hinblick auf bisher angewendete Behandlungsmethoden zu sehen Fragt man nach einer Garantie der Methode so bekommt man lediglich die lapidare Auskunft über eine mögliche statistische Wahrscheinlichkeit des Erfolges des eingesetzten Werkzeuges Also warum soll umgekehrt gesehen, dem Werkstück vorenthalten werden, mit welchem Werkzeug es bearbeitet werden will, zumal man derzeit in der modernen Medizin versucht, von einem „mündigen" Patienten auszugehen Das Werkstück, pardon der Patient, selbst muss ja ohnehin Verantwortung dafür übernehmen mit weichen Medikamenten und Operationsverfahren es/er bearbeitet werden will Diesbezüglich stellt sich mir die Frage: Warum wird der „mündige Patient" nicht über alle „weltweit bekannten Werkzeuge der Medizin mit den zugehörigen Risiken und Wahrscheinlichkeiten des Erfolges, die einer möglichen Heilung dienen können" sachlich und unvoreingenommen informiert? Jeder renommierte Handwerker versucht mehrere Lösungen für ein Problem anzubeten, warum nicht auch der Mediziner?

Meine Familie und ich sind demzufolge sehr froh, dass meine Mutter, damals im Zeitraum der Rekonvaliszenz, ohne Wissen der Schulmedizin, privat eine intensive Behandlung mit Ukrain, auf eigene Kosten aus den vorhandenen Lebensersparnissen, obwohl Krankenversichert, (Die dabei angefallenen Kosten wurden obwohl ein voller Behandlungserfolg eingetreten ist, nicht von der offiziellen Krankenversicherung getragen) durchgeführt hatte.

Des weiteren erlaube ich mir, dieses Schreiben in Kopie der Firma Nowicky Pharma in Wien, in Dankbarkeit der Rettung des Lebens meiner Mutter, zukommen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Mag. Dr.  Helmut Jakob

Brief von Frau Dr. Eleonore Thun-Hohenstein

Brief von Senator H.C. Dr. Norbert Rozsenich