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Brief an St. Anna Kinderspital

Herrn
Ärztlichem Direktor
Univ.-Prof. Dr. Helmut Gadner
St. Anna Kinderspital
Kinderspitalgasse 6
1090 Wien

Wien, 29.5.2009

Sehr geehrter Herr Professor,

aus den Medien habe ich von der Erweiterung des Forschungslabors in Ihrem Spital erfahren und freue mich, dass Sie in Zukunft versuchen wollen, den krebskranken Kindern noch besser zu helfen.

In diesem Zusammenhang möchte ich Sie auf die Webseite www.ukrain.ua aufmerksam machen. Mit dem Medikament Ukrain konnte bereits vielen Kindern geholfen werden. Auch in Ihrem Hause wurden 1983 Therapieerfolge eines an Ewing Sarkom erkrankten, 9-jährigen, polnischen Mädchens röntgenologisch dokumentiert und volle Remission festgestellt. Auch die Kinder Stefan Dan und Marianna Katic wurden in Ihrem Hause diagnostiziert und behandelt. Beide Kinder wurden als austherapiert nach Hause geschickt. Nachdem sie jedoch mit Ukrain bahandelt wurden, leben sie bis heute (siehe Beilagen).

In Deutschland hat Dr. Burkhard Aschhoff ein an Ewing Sarkom erkranktes Kind behandelt, mit so gutem Erfolg, dass darüber auch im Fernsehen berichtet wurde. Die damalige 10-hährige Patientin lebt bis heute und ist 20 Jahre alt. Dr. Aschhoff erzeilte auch in anderen Fällen sehr gute Resultate - 57% volle Remission, 43% partielle Remission. Alle diese Fälle wurden in der Fachliteratur beschrieben (siehe Beilage).

Trotz der klar auf der Hand liegenden guten Ergebnisse wurde in Österreich leider kein einziges Kind mit einer derartigen Diagnose mit Ukrain behandelt. Seit diesem Zeitpunkt sind in Österreich etwa 500 Kinder an Ewing-Sarkom erkrankt. Die Patienten haben dabei eine durchschnittliche 5-Jahres-Überlebensrate von etwa 50%. Das bedeutet, dass etwa 250 von diesen Kindern leider gestorben sind.

Es liegt doch wirklich im Sinne der Patienten, wenn Sie das Potential des Präparates Ukrain so schnell wie möglich überprüfen wollten und dabei feststellen, inwieweit Sie mit diesem Präparat den an Krebs erkrankten Kindern helfen könnten. Ukrain ist sicher und unbedenklich in Anwendung, was in mehreren – auch in Österreich vom Österreichischen Forschungszentrum Seibersdorf – durchgeführten Studien in vitro und in vivo bestätigt wurde.

Da die angesprochene Problematik nicht nur eine nationale, sondern eine internationale Angelegenheit ist, werde ich mir erlauben, diesen Brief sowie Ihre geschätzte Antwort darauf im Internet zu veröffentlichen. Ich nehme an, dass Sie nichts dagegen einzuwenden haben.

 

Mit freundliche Grüßen
Dr. Wassil Nowicky