Leserrezensionen:
Sehr geehrter Herr Dr. Hauer,
bitte sehen Sie die beiliegenden Briefe und insbesondere die Antwort vom 29.8.08 durch. Für mich bedeutet dies, dass die Behörden Fehler gemacht haben. Wie ich jetzt erfahren habe, sollte ich nach der damaligen Gesetzeslage automatisch die Zulassung bekommen, da das Präparat aus zwei bereits zugelassenen Ausgangsstoffen besteht. Ich habe postuliert, das es sich bei Ukrain um eine neue Verbindung handelt. Die Behörden haben jedoch bei der Überprüfung immer wieder festgestellt, dass es sich nicht um eine neue Verbindung, sondern um eine Mischung aus zwei zugelassenenen Stoffen handelt, was jetzt weitere Forschungsarbeit bestätigt wurde. Siehe dazu auch Gutachten Porf. Winkler vom 14.März 2002. Er schrieb: "..ist nicht sichergestellt, ob beobachtete Wirkungen auf den vermuteten Komplex oder auf freie Alkaloide bzw. auch freies Thio-TEPA zurückzuführen sind." Also es wurde seitens der Behörde festgestellt, dass das Präparat wirksam ist und dabei 300 mal weniger toxisch als die Ausgangsstoffe. Dies sollte doch mehr als ein Grund sein, sofort die Zulassung zu erteilen.
Wie Sie aus den ebenfalls beigefügten Unterlagen (e-mail von Dr. Nordfors vom 28.11.2005 und Aktenvermerk vom 28.4.2000 entnehmen können, haben die Behördenvertreter die Zulassung von Ukrain zum Nachteil der Krebskranken gesetzeswidrig unterdrückt.
Ich ersuche Sie daher, entweder beim Verwaltungsgerichtshof oder Verfassungsgerichtshof Klage einzureichen.
Freundliche Grüße
Dipl. Ing. Dr. Wassil Nowicky
Senior Managing Director
Nowicky Pharma
Margaretenstrasse 7
1040 Vienna
Austria
Phone: +43-1-5861224
Fax: +43-1-5868994
Beilagen:
Brief an Bundespräsident vom 17.01.2008
Antwort von Präsidentschaftskanzlei vom 29.08.2008
Aktenvermerk vom 28.04.2000
Brief von Dr. Mikael Nordfors
Brief an Österreichische Präsidentschaftskanzlei vom 31.7.2008
Antwort von Präsidentschaftskanzlei vom 23.06.2008