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Das Ewing-Sarkom

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Wien, 19.02.2009

Österreichische Beamte sollten sich dem österreichischen Steuerzahler gegenüber verpflichtet fühlen, die im Folgenden gestellte Frage zu beantworten:

Das Ewing-Sarkom entsteht durch ein Tumorwachstum, welches von den Bindegewebezellen des Knochenmarks ausgeht. Mit einer Häufigkeit von 3 Erkrankungsfällen pro 1 Million Menschen handelt es sich um eine seltene Krankheit. Das Ewing-Sarkom kann am gesamten Skelett auftreten. Besonders häufig sind jedoch Beine, Beckenknochen, Schulterblatt und Rippen betroffen. In der Regel erkranken Kinder in einem Alter zwischen 10 und 15 Jahren, doch werden auch Kinder unter 10 Jahren davon betroffen

(http://www.medizinfo.de/krebs/kinder/knochensarkome.shtml).

Ein 9-jähriges Mädchen aus Polen erkrankte am Ewing Sarkom. Das Mädchen bekam Chemotherapie und Bestrahlung, das Tumorwachstum konnte aber nicht aufgehalten werden. Das Mädchen wurde als austherapiert erklärt (d.h. von der Schulmedizin aufgegeben) und mit hoffnungslosen Aussichten nach Hause geschickt.

Die Eltern fuhren mit dem Kind nach Wien ins St. Anna Kinderspital, weil sie sich erhofften, hier eine bessere ärztliche Behandlung zu bekommen.

Die Ärzte führten neue Untersuchungen durch und mussten feststellen, dass auch sie nicht helfen konnten. Das komplette Repertoire der Schulmedizin war aufgebraucht, trotzdem setzte sich das Tumorwachstum weiter fort.

Zu diesem Zeitpunkt hörten die Eltern zufällig über Ukrain und kontaktierten Dr. Wassil Nowicky. Am 21 Jänner 1984 wurde die Behandlung mit Ukrain gestartet (Lohninger et al, 1992).

Nach einer 6-monatigen Therapie mit Ukrain wurde das Mädchen im St. Anna Kinderspital erneut untersucht und zum großen Erstaunen der Ärzte war nicht nur das Tumorwachstum gestoppt, sondern bessere noch, der Tumor war kleiner geworden. Aber es gab immer noch kein Interesse an Ukrain.

Die Behandlung mit Ukrain wurde fortgesetzt, alle sechs Monate wurde auf Veranlassung von Dr. Nowicky der Verlauf der Krankheit im St. Anna Kinderspital überprüft. Auf diese Weise wollte Dr. Nowicky das Interesse bei den Ärzten an Ukrain wecken (leider vergeblich).

Allmählich verschwand der Tumor gänzlich und bei einer Röntgenuntersuchung am 31. Oktober 1990 zeigte sich, dass sich sogar der zerfressene Knochen regeneriert hatte (Ukrain: results of the preclinical and clinical studies; diese Röntgenaufnahmen stammen aus dem St. Anna Kinderspital in Wien). Trotzdem hat dies das Interesse der Ärzte nicht geweckt und die Therapie mit Ukrain wurde von Ihnen vollkommen ignoriert.

In vitro Studien (Zellkulturstudien) der Wissenschafter der Universität Tübingen beweisen die Wirksamkeit von Ukrain bei Ewing Sarkom. Diese Studien sowie die klinischen Erfolge z.B. von Dr. Aschhoff, wurden dem Gesundheitsministerium wiederholt vorgelegt. In der Klinik von Dr. Aschhoff wurden „Krebspatienten behandelt, deren Erkrankung bereits durch scholastische Therapieprotokolle voll durchtherapiert worden waren und bei denen infolge Rezidivierung und/oder Progress kein weiteres Therapieprotokoll mehr zur Verfügung stand, sich also in einer „austherapierten“ Situation befanden.“ (Aschhoff 2000) Und bei diesen von der Schulmedizin aufgegebenen Patienten erreichte Dr. Aschhoff mit Hilfe von Ukrain bei Ewing Sarkomen eine Vollremissionsrate von 50%.

Warum wurde trotz allem nie eine Überprüfung des Medikaments veranlasst und diese Möglichkeit nicht genutzt?

Warum war das Interesse an Ukrain nicht vorhanden trotz dieser sensationellen Erfolge in hoffnungslosen Fällen?

Warum wird Ukrain sogar in jenen Fällen nicht empfohlen, in denen die  Schulmedizin versagt?

„Für Eltern kann nichts schrecklicher sein, als die Diagnose Krebs bei ihrem Kind hinzunehmen und dann noch zusehen müssen, wie dieses Kind vor seinem Tod den physischen, aber auch psychischen Belastungen einer Chemotherapie ausgesetzt wird... Darf man weiterhin tatenlos zuschauen, wie krebskranken Kindern und Erwachsenen, die von der Schulmedizin aufgegeben sind, eine Erfolg versprechende Therapie vorenthalten wird?“ (Vorwort zum Buch „Krebsmittel Ukrain. Kriminalgeschichte einer Verhinderung“ von Dr. Eleonore Thun-Hohenstein).

Die polnischen Wissenschafter waren von diesem Erfolg sehr überrascht, haben ein reges Interesse gezeigt und wollten klären, ob das ein Zufall oder eine logische Folge der Wirksamkeit des Präparates war.

71 polnische Wissenschafter haben inzwischen 70 Fachpublikationen über Ukrain veröffentlicht (Publikationen) und bei 31 Kongressen 71 Präsentationen zu diesem Thema gemacht (Kongresse). Die Forschungsarbeiten haben alle Bereiche umfasst – Chemie, Zelllinienenstudien, Tierversuche, Toxikologie und klinische Studien. Für polnische Wissenschafter bleibt Ukrain weiterhin ein wichtiges Forschungsthema.

Doch in Österreich als Ursprungsland von Ukrain, wird das Präparat völlig ignoriert. Durch die abwertende Beurteilung wurden die Eltern von krebskranken Kindern sowie Patienten überredet, vom Präparat Abstand zu nehmen (The story from Dr. Mikael Stenborg, Copenhagen, Denmark).

Zu jener Zeit, als das polnische Mädchen behandelt wurde, wurden dem Gesundheitsministerium etwa 150 Krankengeschichten mit erfolgreicher Behandlung mit Ukrain vorgelegt. Im Fall des polnischen Mädchens wurden die Untersuchungen im St. Anna Spital speziell wiederholt, um Aufmerksamkeit der medizinischen Kreise auf das Präparat Ukrain zu lenken. Dies sollte ermöglichen, das Präparat in Österreich zu erforschen und anderen kranken Kindern zugänglich zu machen.

Alles vergeblich. Im Gegenteil, gegen den Erfinder „wurde seitens der Beamten sogar der Vorwurf erhoben, er hätte klinische Studien manipuliert… Aufgrund des jahrzehntelangen, erfolglosen Verfahrens beim Gesundheitsministerium sieht man in ihm so etwas wie einen ständigen "Querulanten".“ (e-mail Dr. Ch. Hauer)

Warum haben die österreichischen Gesundheitsbeamten diesen Fall nicht wahrgenommen, warum ließ keiner von Ihnen das Präparat untersuchen, wo die Remissionsrate bei austherapierten Patienten mit Ewing-Sarkomen bei 50% liegt und seine Unbedenklichkeit nicht nur von den osteuropäischen Forschern, sondern auch von Österreichischem Forschungszentrum Seibersdorf nachgewiesen wurde? Aber auch die Wirksamkeit des Präparates wurde ausreichend nachgewiesen, unter anderem auch von österreichischen Wissenschaftern – Prof. Katinger, Prof. Binder und anderen. In vitro-Studien am National Cancer Institute (Bethesda, Maryland, USA) haben bewiesen, daß sich UKRAIN (NSC 631570) gegen alle solide Krebszelllinien, die getestet wurden, als malignotoxisch (giftig nur für Krebszellen) erwiesen hat. Dies hat sich bei Melanomen, Gehirn-, Eierstock-, Nieren-, kleinzelligen und nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen bewahrheitet sowie auch bei Darmkrebszelllinien, bei welchen keine anderen Medikamente malignotoxische Wirkung zeigten. Das kann nicht mit Spontanheilung erklärt werden – auf die Zelllinien wirken keine psychologischen Faktoren.

Bei solchen Therapieerfolgen und gemäß damaliger Gesetzlage sollte das Präparat rasch zugelassen werden, weil es aus zwei bereits zugelassenen Produkten hergestellt worden ist und der Antrag auf Zulassung am 28. Juni 1976 für die Behandlung von austherapierten Patienten gestellt wurde (Brief an Dr. Hauer). Warum wurde dieses Präparat nicht nur verschwiegen, aber sogar hat man vor seiner Anwendung gewarnt? In wessen Interesse?

Die Antwort auf diese Frage bleiben die österreichischen Beamten den österreichischen Steuerzahlern schuldig. Wem wollten diese einzelnen Beamten mit dieser Missachtung dienen?

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Wassil Nowicky