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Ewing’s Sarkom

Ewing’s-Sarkom, erstmalig diagnostiziert am 18. 3. 1996, histologisch bestätigt, resistent sowohl gegen Chemotherapie wie auch Strahlenbehandlung. Die Behandlung mit UKRAIN begann am 13. Oktober 1997.

Ewing’s sarcoma

Die Patientin, ein 10 Jahre altes Mädchen, wurde in der Gruppe mit hohem Risiko der EICESS 92-Studie behandelt. Die MRI-Untersuchung des Beckenbereiches am 1.9.1997 zeigte ein Fortschreiten des zystisch-ödematösen Prozesses. Danach wurde sie mit Ukrain, kombiniert mit lokaler Hyperthermie, behandelt. Die Therapie erfolgte mit 15 mg Ukrain in einer Infusion mit 250 ml Glukose und 5 g Vitamin C, gefolgt von lokaler Hyperthermie-Behandlung. Die Behandlung wurde jeden zweiten Tag verabreicht, bis zu einer Gesamtanzahl von 10 Therapiesitzungen. Die MRI-Untersuchung am 8.1.1998 zeigte keine Weiterentwicklung des Tumors. Nachfolgende Therapiezyklen bewirkten eine Regression des Tumors (siehe MRI am 15.6.1999 und 1.2.2000). MRI am 1.2.2001: Restlicher zystischer Defekt im rechten Femur (Oberschenkelknochen), der bereits in vorangeganngenen Untersuchungen beobachtet worden war. Keine Anzeichen eines Rückfalles oder von Metastasen.

 

Ewing’s Sarkom, erstmalig diagnostiziert am 22. 11. 1983, histologisch bestätigt, resistent sowohl gegen Chemotherapie wie auch gegen Strahlenbehandlung. Die UKRAIN-Therapie begann am 21. Jänner 1984.

Ewing’s sarcoma

Ein 9 Jahre altes Mädchen hatte im November 1983 nach einer leichten Verletzung starke Schmerzen im rechten Kniegelenk. Im Röntgenbild erkannte man ein Ewing- Sarkom in der Nähe des rechten Wadenbeins. Im Krankenhaus wurde mit Chemo- und Kobalttherapie behandelt. Röntgenbilder bestätigten, daß der Tumor weder auf die Bestrahlung noch auf die Chemotherapie angesprochen hatte, und die Tumormasse stieg rasch an. Einen Monat nach dem Ende der Chemotherapie wurde mit einer  UKRAIN-Behandlung begonnen, in der Dosis von 5 mg i.m., insgesamt waren es 10 Injektionen, kombiniert mit örtlicher tiefer Hyperthermie. Die erste Serie der UKRAIN-Therapie bestand aus drei gleichen Behandlungsabläufen mit einer Pause von zwei Wochen dazwischen. Sechs Serien dieser UKRAIN-Behandlung wurden im Verlauf eines Jahres verabreicht. Wiederholte Röntgenaufnahmen zeigten eine Reduktion der Tumormasse.