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Brief an Staatsanwaltschaft Wien

Posted in

Wien, 05.03.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

den beiliegenden Unterlagen sowie unserer Homepage www.ukrin.com wollen Sie entnehmen, dass der zur Objektivität und Wahrheit verpflichtete Gerichtssachverständige Prim. Prof. Dr. H. Ludwig unter den gleichen Rahmenbedingungen zwei verschiedene Gutachten erstellt hat. Vor Gericht hatte er das Leben einer Patientin, bei der ein metastasierendes kolorektales Karzinom festgestellt wurde, als „nicht akut bedroht“ angesehen. Als er die gleiche Krankengeschichte (versehen mit anderem Namen) vorgelegt bekam, beurteilte er diesen Faktor als „ungünstige Prognose“.

Frau Jakob hat ihr ganzes Leben gearbeitet und sowohl staatliche als auch private Versicherungsbeiträge regelmässig bezahlt, damit sie in einem eventuellen Notfall auch finanzielle Unterstützung erhält. 1988 wurde bei ihr ein metastasierendes kolorektales Karzinom diagnostiziert. Während der Operation wurde ein ulzeriertes Adenocarcinom des Dickdarms festgestellt, welches bereits Lymphknotenmetastasen gesetzt hat. Auffällig war dabei die Größe des Primärtumors, die Tatsache, dass er bereits ulzeriert war und darüber hinaus die schlechte Differenzierung zeigte. Da die Patientin durch Krankheit und Operation sehr stark geschwächt war, haben die Ärzte den Familienmitgliedern mitgeteilt, dass sie Chemotherapie nicht überleben könnte und darum haben sie keine andere Möglichkeit gesehen, der Patientin etwas anzubieten, um ihr Leben zu retten oder auch zu verlängern.

In dieser hoffnungslosen Situation hat sie mit der Familie den Entschluss gefasst, sich mit dem nicht zugelassenen Mittel Ukrain behandeln zu lassen. Während der Therapie verschwanden die Metastasen und es trat auch bis heute kein Rezidiv auf. Als sich Frau Jakob ganz gesund fühlte, wollte sie im Jahre 1997, also 9 Jahre nach der Diagnose, die Kosten für das Medikament von der Krankenkasse vergütet erhalten. Eine Vergütung für ein nicht zugelassenes Medikament kann die Krankenkasse aber nur auf Grund eines Gerichtsbescheides vornehmen, der besagt, dass eine Therapie mit dem nicht zugelassenen Medikament Erfolg gebracht hat und man diesen Erfolg nicht durch Einsatz von zugelassenen Chemotherapeutika hätte erreichen können. Da das Gericht nicht über Spezialisten auf diesem Gebiet verfügt, wird in solchen Fällen ein zur Objektivität und Wahrheit verpflichteter, beeidigter Gerichtssachverständiger hinzugezogen.

Hier wurde vom Prim. Prof. Dr. H. Ludwig das Gutachten erstellt, indem es hieß, dass er das Leben der Patientin als „nicht akut bedroht“ angesehen hat. Auf Grund dieses Gutachtens wurde die Kostenübernahme vom Gericht abgewiesen.

Wir wiederholen; Als er die gleiche Krankengeschichte (versehen mit anderem Namen) vorgelegt bekam, beurteilte Prof. Ludwig diesen Faktor „…bei ihrer Bekannten besteht ein Zustand nach Operation eines ulzerierten Adenocarcinoms des Dickdarms, welches bereits Lymphknotenmetastasen gesetzt hat. Auffallend ist der große Primärtumor, die Tatsache, dass er bereits ulzeriert war und darüber hinaus die schlechte Differenzierung. Diese Faktoren weisen auf eine ungünstige Prognose hin.“ Als Therapie hat er eine adjuvante (d.h. nach der Operation) Chemotherapie empfohlen

Kein Fall ist in der Fachliteratur beschrieben, dass ein Patient in solchem Zustand mit adjuvanter Chemotherapie 9 Jahre überlebt hat. Noch dazu muss wiederholt werden, dass Frau Jakob so stark geschwächt durch Operation und Krankheit war, dass kein Arzt gewagt hat, die Chemotherapie vorzuschlagen, denn diese hätte ihr Leben nicht verlängert, sondern – wegen hoher Toxizität – nur verschlechtert und verkürzt.

Auf Grund der Aussage des Gerichtssachverständigen Prof. Ludwig hat das Gericht die Entscheidung getroffen, der Patientin die Medikamentenkosten nicht zu vergüten. Sein wahrheitswidriges negatives Gutachten bei Gericht hatte schwerwiegende finanzielle Folgen für die Patientin, da das Gericht die Kostenübernahme verweigerte.
Sollten Sie eine Gesetzwidrigkeit in der Handlungsweise von Prof. Ludwig erblicken, ersuche ich Sie um Einleitung der nötigen Schritte für ein Strafverfahren

Da es sich um eine allgemein wichtige Angelegenheit handelt, werde ich mir erlauben, mein heutiges Schreiben sowie auch Ihre geschätzte Antwort im Internet zu veröffentlichen. Ich nehme an, dass Sie nichts dagegen einzuwenden haben.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Wassil Nowicky

Operationsbericht Jakob
1. Gutachten Ludwig
2. Gutachten Ludwig

P.S. Sollten Sie weitere Unterlagen benötigen, stellen wir Ihnen dieselben gerne zur Verfügung.

Brief an Staatsanwaltschaft Wien vom 13. Februar 2009

Posted in

Wien, 13.02.2009

Sehr geehrter Herr Dr. Hauer,

ich komme auf meinen Auftrag vom 19.1.2009 zurück, Strafanzeige wegen Verleumdung gegen Beamte des österreichischen Gesundheitsministeriums zu erstatten.

Da ich bis heute noch keine diesbezügliche Nachricht von Ihnen erhalten habe, wäre ich Ihnen für die Mitteilung dankbar, wann ich damit rechnen kann.

Freundliche Grüße
Dr. Wassil Nowicky

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