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Ukrain-Therapie

Ich möchte Leid lindern

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Für Eltern kann nichts schrecklicher sein, als die Diagnose Krebs bei ihrem Kind hinzunehmen und dann noch zusehen zu müssen, wie dieses Kind vor seinem Tod den physischen, aber auch psychischen Belastungen einer Chemotherapie ausgesetzt wird. Um dies zu vermeiden, habe ich mir bereits vor Jahren vorgenommen, ein neues ungiftiges Präparat gegen Krebs zu entwickeln. Zirka 400 neue Verbindungen habe ich hergestellt und patentieren lassen - die wirkungsvollste davon habe ich nach meiner Heimat Ukrain genannt.

Eine von vielen Krankengeschichten har mich besonders erschüttert: Der dreijährige Stefan Dan mit der Diagnose „Generalisierte Lymphangiomatose" wurde 1995 von den Ärzten als austherapiert nach Hause geschickt. Um die Eltern zu „trösten", wurde ihnen gesagt, daß ihr Stefan nie im Leben sprechen und laufen würde können. Nach zwei Jahren Ukrain-Therapie durch einen praktischen Arzt konnte das Kind sehr wohl sprechen und auch laufen. Unter Berufung auf gesetzwidrige Erlässe des Gesundheitsministeriums von 1986 bzw. 1994 wurden die Eltern anlässlich einer Kontrolluntersuchung im Spital unter Androhung von Strafen genötigt, die Therapie mit Ukrain abzubrechen, obwohl man keine andere Therapiemöglichkeit anbieten konnte. Der Tumor begann daraufhin zu wachsen und verursachte eine Kompression des Rückenmarks. Stefan - mittlerweile acht Jahre alt - wurde operiert. Trotz des operativen Eingriffes hat sich der Zustand des kleinen Patienten ständig verschlechtert, so daß er an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden musste. Es trat eine Querschnittlähmung auf. In diesem Zustand wurde das Kind in häusliche Pflege entlassen. Um seine Schmerzen zu lindern, musste man ihm viermal pro Tag Morphium verabreichen, seine Atmung musste durch einen Heimrespirator unterstützt werden. Jetzt empfahlen die Ärzte den Eltern, sich doch wieder der Ukrain-Therapie zuzuwenden. Der Zustand des Kindes konnte durch die Ukrain-Therapie zwar verbessert werden, Stefan kann sprechen, wird aber nie mehr gehen können.

Die kurze Zusammenfassung dieser Krankengeschichte dokumentiert das traurige Schicksal des kleinen Patienten, der wegen der fahrlässigen Unterbindung der Ukrain-Therapie sein Leben lang gelähmt bleiben wird.

Darf man weiterhin tatenlos zusehen, wie krebskranken Kindern und Erwachsenen, die von der Schulmedizin aufgegeben sind, eine erfolgversprechende Therapie vorenthalten wird? Da Ukrain aus zwei bereits zugelassenen Ausgangsstoffen hergestellt wird und nachweislich hundertmal weniger toxisch als diese Ausgangsstoffe, hingegen sehr wirksam ist, habe ich 1976 in Österreich den Antrag gestellt, das Präparat für austherapierte Fälle zuzulassen. Statt meinem Antrag stattzugeben und mit dem Präparat Betroffenen zu helfen, haben die zuständigen Gesundheitsbehörden und Standesvertretungen alles getan, um die Anwendung und Verbreitung des Medikamentes in Österreich als Ursprungsland - und damit auch automatisch im Ausland - zu verhindern.

In diesem Buch wird die Wirksamkeit von Ukrain anhand gut dokumentierter Fälle vorgestellt, ebenso wie die permanenten Versuche, mich in meiner Arbeit zu behindern. Die einzige Förderung, die ich in Österreich je bekommen habe, verdanke ich der Zivilcourage des früheren Chefs der Forschungssektion im Wissenschaftsministerium, Dr. Norbert Rozsenich. Viele Leser früherer Ausgaben von „Wer hat Angst vor Ukrain?" drückten mir ihre Erschütterung über den Inhalt aus. Aber jahrelang das Leid der Betroffenen mit ansehen zu müssen, war noch schlimmer. In Österreich erkranken jährlich 200 Kinder an Krebs. Einigen konnte dank Ukrain geholfen werden. Selbst wenn ich nur einem einzigen Kind hätte helfen können, wie dem kleinen Stefan, wäre das ein Grund, nicht zu kapitulieren. Ich gebe nicht auf!

Wien, im April 2004
Wassil Nowicky

Zusammenfassung der Krankengeschichte von Stefan Dan

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22. September 1992 geboren. Vermutete Diagnose bei der Geburt — Lymphhämangiom der linken Thoraxwand und Abdomen.

11. November 1992: Universitäts-Kinderklinik Wien: Teilresektion des Lymphhämangioms. Histologische Diagnose am 12. November 1992, Klinisches Institut für Pathologie: „Lymphangiomatose, nicht im Gesunden reseziert". Tumor "progredient wachsend".

8. April 1994: Arztbericht, Universitätsklinik für Kinderheilkunde, Wien: „Untersuchungsergebnisse nach viermonatiger Interferon-Therapie ... Weitere Therapie und Prozedere: Da aufgrund der Kontrolluntersuchungen weder ein Stillstand noch eine Verkleinerung des Lymphangioms durch die Interferon-Therapie nachgewiesen werden konnte, wird diese Therapie beendet. Eine weitere Therapie ist nach dem derzeitigen Stand des Wissens nicht bekannt, so daß wir für Stefan nur eine symptomatische Therapie anbieten können."

21. März 1995: Arztbericht, Universitätsklinik für Kinderheil­kunde, Wien: „Die weitere Tumorprogression kann nach Rücksprache mit unserer Onkologin weder chemothera­peutisch noch strahlentherapeutisch angegangen werden. Auch ein chirurgisches Vorgehen ist nicht mehr möglich, so daß die weitere Therapie lediglich palliativ sein kann." Patient wird in häusliche Pflege entlassen.

April 1995: Beginn der Therapie mit Ukrain, zuerst 10 mg intravenös jeden zweiten Tag, dann 5 mg i. v. zweimal wöchentlich. Ein Zyklus dauerte 2 Monate, Pause zwischen Therapiezyklen im 1. Jahr - 10 Tage, 2 Wochen, 3 Wochen, 1 Monat, im 2 Jahr - 4 Therapiezyklen mit  1monatigen Pausen dazwischen. Während dieser Therapie hat das Kind begonnen zu sprechen und zu laufen.

Im Juni 1997 wurde die Therapie mit Ukrain unterbrochen. Danach hat sich der Zustand ständig verschlechtert, Tumor wuchs kontinuierlich.

24. März 2000: Infolge des ständigen Tumorwachstums ist die Kompression des Rückenmarks aufgetreten. Aus dem Operationsbericht:
„Indikation (Operationsanzeige): generalisierte Lymph-angiomatose (intraabdominal/thorakolumbal), ausgeprägte Lipomatosis dorsi, hochgradige Thoraxdeformität, St. p. Explantation eines skrotalen Lymphangioms; hochgradige Kachexie ... Der gesamte Rückenbereich ist durch das enorme Geschwulstgewebe kugelig vorgewölbt... Das Geschwulstgewebe infiltriert besonders an der linken Thorax-circumferenz unmittelbar die Haut, es zieht dort in die Tiefe und hält das Schulterblatt ab. Zusätzlich findet sich eine große polizystische Raumforderung in der Tiefe der Rückenmuskulatur, die sich auch bis in den thorakolumba-len Bereich erstreckt. [...] Das Geschwulstgewebe setzt sich hier an jenem Bereich auch durch die Thoraxwand fort. Von einer Radikalität kann sicherlich nicht gesprochen werden."

5. April 2000: Röntgenuntersuchung: „Bei der heutigen Aufnahme ... ist eine zunehmende Minderbelüftung der rechten Lunge festzustellen."

6. April 2000: Punktion des Aszites unter Ultraschallkontrolle. „Es lassen sich 1600 ml gelblich grünliches Exsudat abpunktieren."

20. April 2000: Tracheostomie (Luftröhrenschnitt mit Einsetzen einer Kanüle für mögliches Anschließen an ein Beatmungsgerät).

24. Mai 2000: Ultraschalluntersuchung: „Die Leber ist deutlich vergrößert ... Deutliche Splenomegalie (Milzvergrößerung)."

3. Juni 2000: Patient ist an ein Beatmungsgerät angeschlossen worden.

19. Juni 2000: Ultraschalluntersuchung: Weitere Lebervergrößerung bis 14 cm. Mehrere Lymphangiome.

23. August 2000: „Exzision des nekrotischen Gewebes" (Abtra­gung des abgestorbenen Gewebes über der rechten Hüfte).

28. August 2000: „Epikrise (abschließende Beurteilung) des stationären Aufenthaltes. Exsikkose (Austrocknung). St. febrilis (Fieber). Dekubitalulcera (Druckgeschwüre) über rechter Hüfte und am rechten Schulterblatt. Blutungsanämie (1 Ery-Konzentrat - Blutkonserve - gegeben). Kache­xie (völliger Kräfteverfall). Hyponatriämie (gesunkener Natriumspiegel im Blut). Intercostales (zwischen den Rippen) und thorakales (vom Brustkorb ausgehendes) Lymphangiom bei generalisierter Lymphangiomatose. Paraparese ab Th5 (Querschnittlähmung). Aszites (freie Flüssigkeit im Bauch). Heimrespiratortherapie (Beatmungsgerät). Tra­cheostoma (Kanüle in der Luftröhre). Entlassungsstatus: Gewicht 19,3 kg, Bauchumfang 61 cm."

September 2000: ein Wiederbeginn der Therapie mit Ukrain (dauert bis heute). Während der Therapie haben die Schmerzen nachgelassen, alle Schmerzmittel wurden abgesetzt. Die Atmung hat sich verbessert, kein Beatmungsgerät ist jetzt notwendig. Schwere Druckgeschwüre haben abgeheilt und beträchtliche Hautdefekte haben sich ohne plastisch-chirurgische Eingriffe voll zugedeckt. Tumore im Bauch wie auch an anderen Körperstellen bilden sich im Verlauf der Therapie mit Ukrain zurück.

Verhinderungstaktik und ihre Folgen

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Korruption ist der destruktivste Faktor in der Gesellschaft und setzt Gesetze inoffiziell außer Kraft. Mit unserem Schweigen bekräftigen wir die Korruption, deshalb sind wir alle für die Folgen verantwortlich.

 

Die traurige Geschichte von Stefan Dan ist weiten Kreisen aus dem Buch „Krebsmittel Ukrain - Kriminalgeschichte einer Verhinderung“ von Dr. Eleonore Thun-Hohenstein (Molden Verlag, Wien 2004), durch zahlreiche Presse- (Link 1, Link 2, Link 3) und Fernsehberichte („Die Redaktion spezial“, RTL2; „Mona Lisa“, ZDF, 10. Oktober 2004, 18:00, http://www.presseportal.de/meldung/604528) wie auch aus der Fachliteratur bekannt (Link).

1993 hat der Arzneimittelbeirat beim Gesundheitsministerium die Anwendung des Präparates Ukrain nach § 42 erlaubt (Link). Im April 1995 sind die Eltern von Stefan mit dem kranken Kind und einem ärztlichen Rezept zu Nowicky Pharma gekommen. Vom Kind waren nur Tumore, Knochen und betende Augen zu sehen. Diagnose – generalisierte Lymphangiomatose. Aus dem Arztbericht, Universitätsklinik für Kinderheilkunde, Wien: „Die weitere Tumorprogression kann nach Rücksprache mit unserer Onkologin weder chemotherapeutisch noch strahlentherapeutisch angegangen werden. Auch ein chirurgisches Vorgehen ist nicht mehr möglich, so dass die weitere Therapie lediglich palliativ sein kann“ (Link). Damals gab es nicht die geringste Hoffnung, das Kind zu retten, es sollte aber den verzweifelten Eltern die letzte Chance nicht genommen werden. Leider sind die Fotos aus dieser Zeit auf mysteriöse Weise verschwunden.

Während der Behandlung ist eine unerwartete Besserung eingetreten (siehe Foto im Kindersitz, 21. Juli 1995).

Nach der weiteren Ukrain-Therapie sind Tumore fast verschwunden. Das Kind konnte sprechen, spielen, gehen und sogar Rad fahren.

Die Therapie wurde noch nicht abgeschlossen, aber trotz solchem Erfolg wurden die Eltern mit der Drohung der Gefängnisstrafe gezwungen, die Behandlung zu unterbrechen (Link). Folglich sind Tumore am Rücken weiter gewachsen (Link, siehe Foto).

Ein großer Tumor am Rücken wurde herausoperiert, aber ein neuer ist im Bauch gewachsen.

Aus dem Operationsbericht 24. März 2000: „Indikation (Operationsanzeige): generalisierte Lymphangiomatose (intraabdominal/thorakolumbal), ausgeprägte Lipomatosis dorsi, hochgradige Thoraxdeformität; … hochgradige Kachexie… Der gesamte Rückenbereich ist durch enorme Geschwulstgewebe kugelig vorgewölbt… Das Geschwulstgewebe setzt sich hier an jenem Bereich auch durch die Thoraxwand fort. Von einer Radikalität kann sicherlich nicht gesprochen werden.“

Der Zustand des Kindes hat sich ständig verschlechtert.

„5. April 2000. Röntgenuntersuchung: „Bei der heutigen Aufnahme … ist eine zunehmende Minderbelüftung der rechten Lunge festzustellen.“

6. April 2000. Punktion des Aszites unter Ultraschallkontrolle. „Es lassen sich 1600 ml gelblich grünliches Exsudat abpunktieren.“

20. April 2000. Tracheostomie (Luftröhrenschnitt mit Einsetzen einer Kanüle für mögliches Anschließen an ein Beatmungsgerät).

24. Mai 2000. Ultraschalluntersuchung: „Die Leber ist deutlich vergrößert … Deutliche Splenomegalie (Milzvergrößerung).

3. Juni 2000 Patient ist an ein Beatmungsgerät angeschlossen worden.

19. Juni 2000. Ultraschalluntersuchung: Weitere Lebervergrößerung bis 14 cm. Mehrere Lymphangiome.

23. August 2000: „Exzision des nekrotischen Gewebes“ (Abtragung des abgestorbenen Gewebes über der rechten Hüfte).“

So war der Zustand des Kindes bei der Entlassung aus dem Spital im August 2000: „Exsikkose (Austrocknung). St. febrilis (Fieber). Dekubitalulcera (Druckgeschwüre) über rechter Hüfte und am rechten Schulterblatt. Blutungsanämie… Kachexie (völliger Kräfteverfall). Hyponatriämie (gesunkener Natriumspiegel im Blut). Intercostales (zwischen den Rippen) und thorakales (vom Brustkorb ausgehendes) Lymphangiom bei generalisierter Lymphangiomatose. Paraparese ab Th5 (Querschnittlähmung). Aszites (freie Flüssigkeit im Bauch). Heimrespiratortherapie (Beatmungsgerät). Tracheostoma (Kanüle in der Luftröhre). Entlassungsstatus: Gewicht 19,3 kg, Bauchumfang 61 cm.“

In diesem fast schon hoffnungslosen Zustand wurde Ende September 2000 wieder mit der Ukrain Therapie begonnen. Allmählich hat sich der Zustand des Kindes  verbessert (Link).

„Während der Therapie haben die Schmerzen nachgelassen, alle Schmerzmittel wurden abgesetzt. Die Atmung hat sich verbessert, kein Beatmungsgerät ist jetzt notwendig. Schwere Druckgeschwüre haben abgeheilt und beträchtliche Hautdefekte haben sich ohne plastisch-chirurgische Eingriffe voll zugedeckt. (Siehe Foto) Tumore im Bauch wie auch an anderen Körperstellen bilden sich im Verlauf der Therapie mit Ukrain zurück.“

Stefan ist jetzt 18 Jahre alt. Er ist intelligent, kann lesen, schreiben, malen, spielt Klavier, aber leider gelähmt für das ganze Leben durch unverständlichen Verbot von Ukrain-Therapie.

Dan 17.11.2010
17.11.2010

Stefan ist 18 Jahre alt.

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