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Korrespondenz mit Bundesministerium für Gesundheit

Brief an Bundesminister für Gesundheit

Herrn
Alois Stöger
Bundesminister für Gesundheit
PERSÖNLICH
Bundesministerium für Gesundheit
Radetzkystraße 2
1030 Wien

Betreff: Erinnerung an mein Schreiben vom 24. Februar 2011

Wien, am 24. März 2011

Sehr geehrter Herr Bundesminister,

Am 24. Februar 2011 habe ich Ihnen einen Brief geschickt mit dem ich die Bereitschaft geäußert habe, eine Geldspende oder mein Krebsmittel Ukrain für die Behandlung von 11 austherapierten krebskranken Kindern im St. Anna Kinderspital kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Da ich bis heute keine Antwort von Ihnen bekommen habe, und die austherapierten krebskranken Kinder keine Zeit zum Warten haben, möchte ich Sie ersuchen, dass Sie doch Zeit finden und meinen Brief (Kopie beigelegt) beantworten.

Da die Öffentlichkeit ein Recht hat, darüber informiert zu werden, erlaube ich mir, auch meinen heutigen Brief sowie Ihre geschätzte Antwort im Internet zu veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. W. Nowicky

Beilagen:
1. Kopie des Briefes vom 24.02.2011
2. NSC 631570 (Ukrain): Wirksamkeit, Unbedenklichkeit, Qualität
3. E. Thun-Hohenstein. „Krebsmittel Ukrain – Kriminalgeschichte einer Verhinderung“.

Brief an Bundesminister für Gesundheit

Herrn
Alois Stöger
Bundesminister für Gesundheit
PERSÖNLICH
Bundesministerium für Gesundheit
Radetzkystraße 2
1030 Wien

Wien, am 24. Februar 2011

Sehr geehrter Herr Bundesminister,

Nehmen Sie sich bitte zum Wohle Krebskranker Kinder 

2 Minuten Zeit.

Sie haben sicher von meinem unbedenklichen Präparat Ukrain viel gehört und gelesen. Nun möchte ich Sie einmal aus erster Hand kurz informieren. Vielleicht kann ich mit meinen wissenschaftlichen Forschungen und Forschungsergebnissen zur Linderung von onkologischen Erkrankungen bei Kindern beitragen.

Von 203 austherapierten Patienten, welche im Rahmen einer kontrollierten klinischen Studie in Deutschland behandelt wurden, waren 14 Kinder.
Bei 8 von ihnen (57%) konnte dank Ukrain eine volle Remission erreicht werden. 7 von diesen 14 austherapierten Kindern hatten Ewing Sarkom, bei vier von ihnen (mehr als 50%) hat man durch die Ukrain Therapie volle Remission erreicht, bei drei Kindern konnte eine Teilremission festgestellt werden (Beilage 1).

 

Präparat Ukrain kostenlos für elf austherapierte Kinder oder Geldspende

 

Nach österreichischem Arzneimittelgesetz, §8, darf ein Arzt auch ein nichtzugelassenes Präparat verschreiben, wenn entsprechende Bedingungen erfüllt sind:
„§ 8. (1) Arzneispezialitäten bedürfen keiner Zulassung, wenn
…2. ein zur selbständigen Berufsausübung im Inland berechtigter Arzt, Zahnarzt oder Tierarzt bescheinigt, dass die Arzneispezialität zur Abwehr einer Lebensbedrohung oder schweren gesundheitlichen Schädigung dringend benötigt wird und dieser Erfolg mit einer zugelassenen und verfügbaren Arzneispezialität nach dem Stand der Wissenschaft voraussichtlich nicht erzielt werden kann…“

 

Die Anwendung von Ukrain ist völlig unbedenklich, da der therapeutische Index bei 1250 liegt (Beilage 2), und auch rechtlich aufgrund §8 (früher §12) AMG gesichert.

Ukrain ist nicht irgendein unbekanntes undurchschaubares Mittel, sondern eine gut wissenschaftlich untersuchte und in der Fachliteratur ausführlich beschriebene Arzneispezialität, welcher allein in PubMed mehr als 170 Publikationen gewidmet sind (Beilage 3).

Der Wirksamkeit, Unbedenklichkeit und Qualität von Ukrain sind mehr als 260 Publikationen (Beilage 4) und 280 Kongresspräsentationen gewidmet (Beilage 5).

Ukrain genießt den Orphan Drug Status in den USA und in Australien. Auch in anderen Ländern ist Ukrain zugelassen (Beilage 6).

Der New Yorker Arzt Dr. Robert Atkins, nachdem er mit Ukrain vielen Krebspatienten das Leben gerettet hat, schrieb seinerzeit im Buch „Alternative Medicine Definitive Guide to Cancer“ (Future Medicine Publishing, Tiburon, California, USA, 1997):
„Like chemotherapy, it kills cancer cells very well but, unlike chemotherapy, it spares normal, healthy tissue. If the medical community were willing to give it a try, ukrain could replace chemotherapy in treatment almost all cancers“. (Seite 31, Abs. 1; Beilage 7).

In der Studie des Instituts für klinische Immunologie und Allergologie der O. Bohomolets Nationalen medizinischen Universität (Kiew, Ukraine) bekamen 38 Kinder mit rezidivierenden Lungenerkrankungen im Alter von 3 bis 14 Jahren das Präparat Ukrain in der Gesamtdosis 35 mg. Die Studie wurde vom Staatlichen Komitee für Pharmakologie des Gesundheitsministeriums der Ukraine und von der lokalen Ethikkommission genehmigt. Der Allgemeinzustand von Patienten hat sich deutlich verbessert. Die Studienergebnisse haben eine günstige immunmodulierende Wirkung von Ukrain demonstriert: die Zahl der Immunglobuline G, die phagozytäre Aktivität der neutrophilen Leukozyten sowie die Helfer/Suppressor-Ratio sind gestiegen (Beilage 8).

Mir ist bewusst, wie wichtig dieses Präparat für die krebskranken Kinder ist. Daher sehe ich es als meine Pflicht an, alles zu unternehmen, damit dieses Arzneimittel auch anderen Patienten, insbesondere austherapierten Kindern, so schnell wie möglich zugänglich gemacht wird.
Da alle meine Briefe an das St. Anna Kinderspital ohne Antwort geblieben sind (http://www.ukrin.com/de/2011-02-11-brief-st-anna-kinderspital), sehe ich mich gezwungen, heute Ihre Zeit in Anspruch zu nehmen. Ich wäre dankbar, wenn sie Ihre Autorität dahingehend einsetzen wollten, dass das Spital meine Frage - entweder eine Geldspende oder das Präparat Ukrain für 11 austherapierte Kinder kostenlos zur Verfügung zu bekommen - beantwortet.

Es ist unverständlich, dass man Eltern von austherapierten Kindern nicht die letzte Möglichkeit gibt, ein unschädliches Präparat anzuwenden.

Ich übersende Ihnen das Buch von Dr. Eleonore Thun-Hohenstein „Krebsmittel Ukrain – Kriminalgeschichte einer Verhinderung“ (Beilage 9) und glaube, dass es die höchste Zeit ist, diese Verhinderung zu stoppen.

Da die Öffentlichkeit ein Recht hat, darüber informiert zu werden, erlaube ich mir, auch meinen heutigen Brief sowie Ihre geschätzte Antwort im Internet zu veröffentlichen.

 

Mit freundlichen Grüssen,

Dr. W. Nowicky

 

P.S. Veröffentlichungen in der Fachliteratur beweisen die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Ukrain (Beilage 4) und damit auch, dass die festgestellten Remissionen keine Selbstheilungen darstellen.

Einige Beispiele seien hier angeführt:

Über eine Patientin mit Ewing-Sarkom hat Dr. Burkhard Aschhoff in einer gesonderten Publikation ausführlich berichtet (Beilage 10). Auch hier wurde mit Ukrain eine volle Remission erreicht. Die damalige 10-jährige Patientin lebt bis heute und ist 21 Jahre alt.
Von 5 Neuroblastompatienten in der genannten Studie (Beilage 1) wurde in drei Fällen volle Remission und bei einem Teilremission erreicht. Nur in einem Fall wurde keine Wirkung beobachtet.
Derartige Erfolge sollten eigentlich den Anlass geben, bei Kindern mit Ewing-Sarkomen und Neuroblastomen gleich nach der Diagnosestellung mit der Ukrain-Behandlung zu beginnen, statt sofort Chemotherapie anzuwenden, welche bekanntlich sehr toxisch, kanzerogen und mutagen ist und starke Nebenwirkungen hat (Beilage 11). Dabei sollte man darüber nachdenken, dass der therapeutische Index der konventionellen Zytostatika 1,4-1,8 ist, was mit erheblichen Gefahren bei Überdosierung verbunden ist, und wir wiederholen, der TI von Ukrain 1250 ist, und somit gibt es so gut wie keine Gefahr bei seiner Überdosierung (Beilage 12).
An der Kiewer Universität wurde eine weitere Studie mit 40 Kindern im Alter von 7-18 Jahren mit rezidivierenden Atemwegerkrankungen durchgeführt, welche Ukrain in Gesamtdosis 20 mg bekamen. Die Therapie hat die Parameter der äußeren Atmung signifikant verbessert und das Immunsystem durch den Einfluss auf die CD4-Zellen moduliert (Beilage 13).
Auch die 13-jährige Marianna Katic, die an tuberöser Sklerose litt und als austherapierter hoffnungsloser Fall von Spitalsärzten nach Hause geschickt, wurde seit 1996 mit UKRAIN behandelt (Beilage 14). Frau Katic ist jetzt 27 Jahre alt und hat einen gesunden Sohn zur Welt gebracht. Der dreijährige Stefan Dan, der an einer generalisierten Lymphangiomatose leidet, und dessen Leidensgeschichte aus den Medien gut bekannt ist, wurde von Klinik als austherapiert nach Hause entlassen. Dank UKRAIN konnte Stefan nunmehr seinen 18. Geburtstag feiern (Beilage 15).
Ebenso konnte zwei Kindern mit Diagnose Xeroderma pigmentosum (auch als „Mondscheinkinder“ bekannt, da sie das Tageslicht nicht ertragen) mit UKRAIN wesentlich geholfen werden(Beilagen 16-17).
Wahrscheinlich ist hier die Wirkung von Ukrain auf seine immunmodulierenden Eigenschaften zurückzuführen. Es ist anzunehmen, dass dieses Präparat die möglichen Störungen des noch nicht ausgereiften Immunsystems korrigiert und so zur Verbesserung des Zustands und in einigen Fällen auch zur Heilung der Patienten beiträgt.

Brief an Bundesministerium für Gesundheit

Frau
Dr. Sylvia Füszl
c/o Bundesminiisterium für Gesundheit
Radetzkystraße 2
1031 Wien

Betr.:lhr Schreiben vom 25.10.2010 BMG-92400/0080-II/A/4/2010

Wien, am 28.10.2010

Sehr geehrte Frau Dr. Füszl,

ich muss Ihre Behauptung, dass meine Anträge aus den Jahren 1976, 1978 und 1981 bearbeitet sind, zurückweisen. Im letzten ausgestellten und von Ihnen erwähnten Bescheid vom 25.4.2002 wurden oben genannte Anträge mit keinem Wort erwähnt. Der ablehnende Bescheid bezog sich nur auf Zusatzanträge.

Dem hier beiliegenden Brief der Bundesanstalt für chemische und pharmazeutische Untersuchungen an das Bundesministerium für Gesundheit vom 8.1.1998 können Sie entnehmen, dass ich immer wieder seitens der Behörde dazu aufgefordert wurde, meine Anträge zurückzuziehen. Dies habe ich jedoch stets abgelehnt. Alle von mir oben erwähnten Anträge sind in Kraft und noch nicht bearbeitet.

Da es sich um eine Angelegenheit im öffentlichen Interesse handelt, werde ich mir erlauben, Ihr Schreiben vom 25.10.2010 sowie meine heutige Antwort im Internet zu veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Wassil Nowicky

Antwort von Bundesministerium für Gesundheit

Sehr geehrter Herr Dr. Nowicky!

Zu Ihrem Schreiben vom 7. Oktober 2010 an Herrn Bundesminister Alois Stöger nimmt das Bundesministerium für Gesundheit wie folgt Stellung:

Ihre Behauptung, Ihre Anträge auf Zulassung von Ukrain aus den Jahren 19761 1981 und 1985 seien unerledigt gebliebenl ist unrichtig.

Nach der durch Erkenntnis des VwGH vom 26.2.1996, ZI. 95/10/0124, erfolgten Aufhebung des Bescheides des Bundesministeriums für Gesundheit und Konsumentenschutz (GZ 2.921.726/7-II/C/16b/95), mit dem Ihr Antrag auf Zulassung der Arzneimittelspezialität Ukrain abgewiesen wurde, wurde im fortgesetzten Verfahren mit Bescheid des damaligen Bundesministers für soziale Sicherheit und Generationen (GZ: 921.726/13-VI/16/02) vom 25.4. 2002 Ihr Antrag auf Zulassung von Ukrain in der Fassung des Schreibens vom 7.12.2002 und Ihr Antrag vom 5.3.2001 auf Zulassung von Ukrain als Arzneispezialität unter der Auflage I,nach Versagen als Standardtherapie" gemäß § 22 Abs. 1 des Arzneimittelgesetzesl BGBI 185/1983 idF BGBI 33/2002, abgewiesen. Der VwGH hat die gegen diesen Bescheid erhobene Beschwerde 2005 abgewiesen und den Bescheid -einschließlich der der Ablehnung zugrundeliegenden fachlichen Gutachten zur mangelnden Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit -daher vollinhaltlich bestätigt. Über sämtliche von Ihnen gestellte Zulassungsanträge wurde somit rechtskräftig entschieden.

Ihre Behauptung, zahlreiche Bitten von Wissenschaftlern, Ärzten und Sachverständigen, Ukrain für Krebskranke zugänglich zu machen, wären ignoriert worden, ist unrichtig. Wie sich aus der Begründung des abweisenden Bescheides ergibt, gründete sich die negative Entscheidung auf die Ausführungen der Amtssachverständigen sowie auf die Ausführungen des zur Überprüfung der Wirksamkeit von Ukrain beauftragten nichtamtlichen Sachverständigen, wobei Bitten von Wissenschaftler und Ärzten im Rahmen eines Zulassungsverfahrens nicht von Relevanz sind, da in diesem Verfahren die Wirksamkeit und ein positives NutzenRisiko-Verhältnis ausschlaggebend sind.

Der in Ihrem Schreiben erhobene (und nicht näher bestimmte) Vorwurf der "behördlichen Schikanen" entbehrt jeglicher Grundlage und wird ausdrücklich zurückgewiesen.

Abschließend weist das Bundesministerium für Gesundheit darauf hin, dass es Ihnen im Falle neuer Erkenntnisse betreffend die Zulassungsvoraussetzungen frei steht, einen den europäischen Anforderungen des Anhangs 1 der RL 2001/83/EG entsprechenden neuen Zulassungsantrag zu stellen. Nach dem Anhang der Verordnung (EG) Nr. 726/2004 des europäischen Parlaments und des Rates vom 31. März 2004 zur Festlegung von Gemeinschaftsverfahren für die Genehmigung und Überwachung von Human- und Tierarzneimitteln und zur Errichtung einer Europäischen Arzneimittel-Agentur wäre ein solcher Antrag auf zentrale Zulassung bei der der EMA einzubringen. Nähere Informationan dazu können Sie auf der Home-Page der EMA unter http://www.ema.europa.eu/ema finden.

Das Bundesministerium für Gesundheit hofft, Ihnen mit diesen Hinweisen gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Für den Bundesminister:
Dr. Sylvia Füszl

Brief an Bundesminister für Gesundheit

Anfang der achtziger Jahre, als die ersten Ergebnisse der erfolgreichen klinischen Anwendung von Ukrain bekannt geworden sind, habe ich eine Reihe von Angeboten von verschiedenen Pharmafirmen bekommen, mein Patent zu verkaufen. Alle diese Angebote habe ich abgelehnt. Ab diesem Zeitpunkt nehmen unglaubliche Verhinderungsgeschichten rund um Ukrain ihren Anfang.

Die Geschichte dieser Verhinderung dauert bereits mehr als 30 Jahre. Ein gut dokumentierter Teil davon ist im Buch „Krebsmittel Ukrain – Kriminalgeschichte einer Verhinderung“ von Dr. Eleonore Thun-Hohenstein (Molden Verlag, Wien) beschrieben.
Jetzt habe ich inoffiziell erfahren, dass – nachdem ich seinerzeit keinem Patentverkauf zustimmte – sich ein pharmazeutischer Großkonzern zum Ziel gesetzt hat, das Präparat Ukrain vom Markt zu drängen. Zu diesem Zweck wurden große Geldmittel zur Verfügung gestellt.
Vieles hat schon darauf hingedeutet, jetzt setzt sich ein komplettes Bild aus den einzelnen Mosaiksteinen zusammen.

Wie kann man das erklären?

1. bei Antragstellung geltende Gesetzeslage Spezialitätenordnung von 1947 § 8 Z 2 und 3  

„…2. die offenkundige Nachahmungen oder Wiederholungen von in Österreich registrierten Spezialitäten sind, insofern nicht eine Verbesserung in technischer oder therapeutischer Richtung nachgewiesen wird…“
§8 Z3: „deren Bereitungsvorschrift in der letzten oder einer früheren Ausgabe der Pharmacopoea Austriaca VIII und des Deutschen Arzneibuches, 6. Ausgabe, enthalten ist.“

Am 28. Juni 1976 habe ich den Antrag auf Zulassung eines neuen Komplexes für die Behandlung von austherapierten Krebspatienten gemäß Spezialitätenordnung BGBI 1947/99 beim zuständigen Amt gestellt. Für Ukrain wurde eine deutliche therapeutische Verbesserung nachgewiesen, da es wirksam gegen Krebs und mehr als 300mal weniger toxisch als seine Ausgangsstoffe ist. Sowohl Thiotepa als auch Schöllkraut-Alkaloide waren bereits lange vor der Antragstellung in Pharmacopoea Austriaca und dem Deutschen Arzneibuch enthalten.

Dem Bundesministerium wurde auch Konzessionsdekret vorgelegt. Somit wurden alle Bedingungen für eine Zulassung erfüllt.

Auf Grund dieser Tatsachen sollte das Präparat sehr rasch für austherapierte Patienten zugelassen werden, um diesen in ihrem hoffnungslosen Zustand noch Hilfe zu leisten.
Leider ist die Zulassung in Österreich wegen Rechtswidrigkeit infolge Verletzung von Verfahrensvorschriften, wie es der Verwaltungsgerichtshof in seinem Erkenntnis Zl. 95/10/0124 vom 26. Februar 1996 festgestellt hat, bis heute nicht erteilt.

Am 24.2.2005 hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg die Republik Österreich verurteilt, da das Zulassungsverfahren exzessiv in Länge gezogen wurde.

 

2. Artikel 7 des Bundes-Verfassungsgesetzes besagt:

„Alle Staatsbürger sind vor dem Gesetz gleich. Vorrechte der Geburt, des Geschlechtes, des Standes, der Klasse und des Bekenntnisses sind ausgeschlossen.“

1993, also 17 Jahre nach der Antragstellung für Ukrain, wurde der amerikanischen Firma Bristol-Meyers Squibb die Zulassung für das hoch toxische Produkt Taxol unter Vorlage von nur 17 Krankengeschichten in kürzester Zeit nach der Antragstellung erteilt. Österreich war das erste Land der Welt, wo Taxol zugelassen wurde, obwohl Österreich nicht einmal das Ursprungsland ist. Zur Zeit der Zulassung lagen keine Vergleichsstudien von Taxol mit anderen Zytostatika vor. Der Fachinformation 1993 zum Taxol ist zu entnehmen, dass eine ganze Reihe von Untersuchungen nicht gemacht wurde.

Für Ukrain wurden dem Ministerium bis 1993 mehr als 450 Krankengeschichten und auch klinische Studie vorgelegt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Forschungsergebnisse über Ukrain bei 76 Fachkongressen präsentiert und in 48 Fachpublikationen veröffentlicht. Trotz Befürwortung der Zulassung von Ukrain seitens 9 Ärzte und 4 Sachverständiger (Link I, Link II, Link III, Link IV), wurde mein Antrag bis jetzt nicht erledigt.

Bis Ende 2010 wurde Ukrain 290mal bei Kongressen und Symposien präsentiert, 260 Wissenschaftler aus 24 Ländern in 60 Universitäten und Forschungsinstituten waren an Forschungsarbeiten über Ukrain beteiligt. Durch ihre Arbeit ist eindeutig nachgewiesen, dass Ukrain eine selektive Wirkung hat, was bedeutet, dass Ukrain nur die Krebszelle tötet, aber keiner gesunden Zelle Schaden zufügt.

Durch die Nichtzulassung wird der österreichische Steuerzahler sehr stark benachteiligt, da die Krankenkassen sich mit allen Mitteln weigern, die Kosten für die Therapie zu übernehmen.

Die Zulassung von Taxol® und die Nichtzulassung von Ukrain ist eine grobe Verletzung des Bundes-Verfassungsgesetzes, welches allen Bürgern in Österreich gleiche Rechte garantiert.

3. §8 AMG (vormals § 12 AMG) „Arzneispezialitäten bedürfen keiner Zulassung, wenn……..

ein zur selbständigen Berufsausübung im Inland berechtigter Arzt, Zahnarzt oder Tierarzt bescheinigt, dass die Arzneispezialität zur Abwehr einer Lebensbedrohung oder schweren gesundheitlichen Schädigung dringend benötigt wird und dieser Erfolg mit einer zugelassenen und verfügbaren Arzneispezialität nach dem Stand der Wissenschaft voraussichtlich nicht erzielt werden kann.“
Zitat aus dem Buch „Krebsmittel Ukrain – Kriminalgeschichte einer Verhinderung“ von Dr. Eleonore Thun-Hohenstein (Molden Verlag, Wien):
„Der dreijährige Stefan Dan mit der Diagnose „Generalisierte Lymphangiomatose" wurde 1995 von den Ärzten als austherapiert nach Hause geschickt. Um die Eltern zu „trösten", wurde ihnen gesagt, daß ihr Stefan nie im Leben sprechen und laufen würde können. Nach zwei Jahren Ukrain-Therapie durch einen praktischen Arzt (gemäß § 12 AMG) konnte das Kind sehr wohl sprechen und auch laufen. Unter Berufung auf gesetzwidrige Erlässe des Gesundheitsministeriums von 1986 bzw. 1994 wurden die Eltern anlässlich einer Kontrolluntersuchung im Spital unter Androhung von Strafen genötigt, die Therapie mit Ukrain abzubrechen, obwohl man keine andere Therapiemöglichkeit anbieten konnte. Der Tumor begann daraufhin zu wachsen und verursachte eine Kompression des Rückenmarks. Stefan - mittlerweile acht Jahre alt - wurde operiert. Trotz des operativen Eingriffes hat sich der Zustand des kleinen Patienten ständig verschlechtert, so daß er an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden musste. Es trat eine Querschnittlähmung auf. In diesem Zustand wurde das Kind in häusliche Pflege entlassen. Um seine Schmerzen zu lindern, musste man ihm viermal pro Tag Morphium verabreichen, seine Atmung musste durch einen Heimrespirator unterstützt werden. Jetzt empfahlen die Ärzte den Eltern, sich doch wieder der Ukrain-Therapie zuzuwenden. Der Zustand des Kindes konnte durch die Ukrain-Therapie zwar verbessert werden, Stefan kann sprechen, wird aber nie mehr gehen können.“
Hätte er noch drei Behandlungszyklen bekommen, wäre er sicher gesund, wie, z.B. Frau Katic. Bei ihr wurde auch ein Versuch vorgenommen, die Behandlung mit Ukrain abzusetzen. Sie wurde 1996 als hoffnungsloser Fall aus dem St. Anna Kinderspital nach Hause geschickt und daraufhin mit UKRAIN behandelt. Frau Katic ist jetzt 27 Jahre alt und hat einen gesunden Sohn zur Welt gebracht.
Stefan hat im September 2010 seinen 18. Geburtstag gefeiert. (Verhinderungstaktik und ihre Folgen)
Die kurze Zusammenfassung dieser Krankengeschichte dokumentiert das traurige Schicksal des kleinen Patienten, der wegen der fahrlässigen (und rechtswidrigen) Unterbindung der Ukrain-Therapie sein Leben lang gelähmt bleiben wird.
Darf man weiterhin tatenlos zusehen, wie krebskranken Kindern und Erwachsenen, die von der Schulmedizin aufgegeben sind, eine erfolgversprechende Therapie vorenthalten wird? Da Ukrain aus zwei bereits zugelassenen Ausgangsstoffen hergestellt wird und nachweislich hundertmal weniger toxisch als diese Ausgangsstoffe, hingegen sehr wirksam ist, habe ich 1976 in Österreich den Antrag gestellt, das Präparat für austherapierte Fälle zuzulassen. Statt meinem Antrag stattzugeben und mit dem Präparat Betroffenen zu helfen, haben die zuständigen Gesundheitsbehörden und Standesvertretungen alles getan, um die Anwendung und Verbreitung des Medikamentes in Österreich als Ursprungsland - und damit auch automatisch im Ausland - zu verhindern.
In diesem Buch wird die Wirksamkeit von Ukrain anhand gut dokumentierter Fälle vorgestellt, ebenso wie die permanenten Versuche, mich in meiner Arbeit zu behindern. Die einzige Förderung, die ich in Österreich je bekommen habe, verdanke ich der Zivilcourage des früheren Chefs der Forschungssektion im Wissenschaftsministerium, Dr. Norbert Rozsenich. Viele Leser früherer Ausgaben von „Wer hat Angst vor Ukrain?" drückten mir ihre Erschütterung über den Inhalt aus. Aber jahrelang das Leid der Betroffenen mit ansehen zu müssen, war noch schlimmer. In Österreich erkranken jährlich 200 Kinder an Krebs. Einigen konnte dank Ukrain geholfen werden. Selbst wenn ich nur einem einzigen Kind hätte helfen können, wie dem kleinen Stefan, wäre das ein Grund, nicht zu kapitulieren. Ich gebe nicht auf!“ („Krebsmittel Ukrain – Kriminalgeschichte einer Verhinderung“ von Dr. Eleonore Thun-Hohenstein, Seiten 7-9).

3a. Nach der Präsentation der ersten Therapieerfolge mit Ukrain in der Behandlung von mehr als 100 austherapierter Patienten beim 13. Kongress für Chemotherapie in Wien im August-September 1983 haben sich viele Ärzte für dieses Präparat interessiert und in ihre Therapieschemen auf Grund §12 Arzneimittelgesetz (entspricht dem heutigen § 8) aufgenommen, was auch Kongresspräsentationen und Fachliteratur beweisen.
Nicht weniger als 250 Ärzte nur in Österreich haben Ukrain angewendet. So stieg auch die Zahl der geheilten Patienten und somit die Beweisbasis für die Zulassung von Ukrain. Einige von den austherapierten Patienten, die damals behandelt wurden, leben bis heute, bereits mehr als 26 Jahre, mit den Diagnosen wie Brustkrebs, Dickdarmkrebs, malignes Melanom.
Um diese Prozesse zu stoppen, wurden rechtswidrige Erlässe ausgegeben.
Da diese Erlässe viele Ärzte von der Ukrain-Anwendung bei austherapierten Patienten nicht aufhalten konnten, wurden Ärzte mit Disziplinarverfahren und Strafanzeigen schikaniert. Viele Ärzte haben dann von Ukrain Abstand genommen um Ruhe zu haben.
Diejenigen, die sich nicht einschüchtern haben lassen, haben weiter mit Ukrain gearbeitet und sich an das Gesundheitsministerium gewendet mit der Bitte, dem Präparat Ukrain die Zulassung zu erteilen.

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